Wenn Du glaubst, Du seist bedeutungslos, dann irrst Du Dich!

von | Dez 25, 2018 | SelfCare! Selbstfü(h)rsorge praktizieren | 0 Kommentare

Nichts?

Einst fragte die Tannenmeise ihre Freundin, die Wildtaube: „Sag mir was eine Schneeflocke wiegt.“ „Nicht mehr als ein Nichts“, antwortet die Wildtaube. „Dann lass mich dir eine wunderbare Geschichte erzählen.“ sagte da die Meise. „Ich saß eines Tages auf einem dicken Ast einer Fichte, dicht am Stamm, als es zu schneien anfing. Es schneite nicht heftig, sondern ganz sanft und zart, ohne Schwere. Da ich gerade nichts Besseres zu tun hatte, zählte ich die Schneeflocken, die auf die Zweige und auf die Nadeln des Astes fielen und darauf hängen blieben. Es waren exakt dreimillionen-siebenhundert-einundvierzigtausend-neunhundert-zweiundfünfzig Schneeflocken, die ich zählte. Und als die letzte der dreimillionen-siebenhundert-einundvierzigtausend-neunhundert-dreiundfünfzig Schneeflocken leise und sanft niederfiel, die nicht mehr wog als ein Nichts, brach der starke, dicke Ast der Fichte ab.“ Damit flog die Meise davon. Die Taube, als Spezialistin für den Frieden, sagte zu sich nach kurzem Nachdenken: „Vielleicht fehlt ja nur eines einzelnen Menschen Stimme zum Frieden der Welt…“

Verfasser unbekannt

 

Wir glauben oft, dass wir vollkommen unbedeutend sind…

…und unser Tun oder Nicht-Tun keinerlei Auswirkungen auf das Weltgeschehen hat.

Wir glauben, dass wir zu klein sind, um wirklich irgend etwas bewegen zu können.

Daher ist die Symbolik des Weihnachtsfestes auch so wunderschön. Es hilft uns, uns daran zu erinnern, dass wir in Wahrheit alle etwas ändern können, so klein oder unbedeutend wir uns auch vorkommen mögen.

Denn da liegt ein kleines Kind in einer ärmlichen Krippe, das den Lauf der Geschichte entscheidend beeinflussen wird. Und einige wissen schon um seine Bedeutung – andere dagegen noch nicht.

 

Die wahre Bedeutung von Weihnachten

Martin Luther wollte auf die Bedeutung dieses kleinen Kindes aufmerksam machen und schlug im Jahre 1535 Weihnachten, also den 25.12. als Alternative zum Nikolaustag vor.

Durch das Beschenken der Kinder im Wohnzimmer sollten diese an die Geburt Christi und damit auch an ihre eigene Großartigkeit und Bedeutsamkeit erinnert werden.

Dass in jedem Kleinen etwas Großes schlummert, das sich vielleicht eines Tages entfaltet.

Also lass niemals in Deinen Bemühungen nach.

Du glaubst, dass Du es nur für Dich tust, wenn Du Dich gut um Dich kümmerst.

Aber vielleicht tust Du es sogar für die ganze Welt.

Und das könnte doch wahrer Altruismus sein – denn Du wirst nie erfahren, dass Du es warst, der die Welt verändert hat.;)

Alles Liebe und frohe Weihnachten

 

 

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