Manchmal braucht es nur einen kleinen Schubser;)

Manchmal braucht es nur einen kleinen Schubser;)

Diese Woche war es mal wieder soweit. Eine kleine Meise hatte sich in meinen Wintergarten verflogen und meine Katze lauerte schon gierig am Fenster in der Hoffnung auf einen leichten Fang. Aber nix da! Ich hatte andere Pläne …

Abwarten …!

Zunächst saß ich abwartend und beobachtend in meinem Wohnzimmer, denn meistens fliegen die kleinen Fuzzies selbst wieder raus.

Aber dieser kleiner Herr oder diese kleine Dame wollte nicht so recht.

Die Meise fand einfach den Ausgang nicht. Doch ich ließ ihr noch etwas mehr Zeit. Manchmal will gut Ding eben Weile haben.

Aber auch diese Weile verstrich, ohne dass sich etwas tat.

Also ging ich beherzt von hinten an den Wintergarten heran, löste das Fliegengitter ganz ab, das ich nur zusammengebunden hatte und hoffte das Beste.

Aber nichts geschah. Keinen Mucks machte der kleine Flattermann. 🐦

Aug in Auge!

Nun musste ich mich ihm doch nähern (oder ihr).

Ganz behutsam kam ich ihr näher und wir blickten uns Aug in Auge an.👁👁

Unser Abstand betrug vielleicht noch 50 cm und ich dachte mir:

„In Deiner Welt muss ich wohl wie ein Ungeheuer aussehen: ein riesen Kopp und riiiiesen Hände, die da auf Dich zukommen!“

Aber es nutzte nunmal nichts. Noch ein kleiner Schubs und die Meise flog auf die Tür und von der Tür in die Freiheit.

Ein kleiner Schubser verändert die Welt

Ja, manchmal brauchen wir eben auch nur einen kleinen Schubs, wenn wir selbst nicht weiterwissen oder weiterkommen. Wenn sich unsere Gedanken im Kreis drehen und wir einfach den Ausgang nicht finden, der doch – für alle anderen – gut sichtbar vorhanden ist.

Nur eben für uns nicht!

Dann kann es helfen, um Rat zu fragen oder Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Bei einer guten Freundin oder einem guten Freund.

Oder auch bei einem Coach oder einem Therapeuten.

Egal wo oder bei wem wir uns Unterstützung suchen, wichtig ist es, damit nicht zu lange zu warten, sonst warten wir und warten und nichts tut sich. Und das ursprünglich kleine Problem türmt sich zu einem Riesenberg auf.

Dabei bräuchten wir manchmal nur einen kleinen Schubser in die richtige Richtung.

Den Rest erledigen wir dann alleine, wenn wir uns wieder auf unsere Fähigkeiten und Potenziale besinnen können, also wieder mit allen Sinnen bei Sinnen sind.

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Mach es wie die Meise …

So wie die kleine Meise: Den Ausgang fand sie nicht alleine, aber zum Fliegen brauchte sie mich wahrlich nicht. Das konnte sie ganz alleine.

Nun wünsche ich Dir eine wundervolle Woche und viele inspirierende Schubser.😚 …

Es müssen ja nicht gleich A….tritte sein;)

 

Achja: Ich freue mich natürlich sehr, wenn Du mir Deine Erfahrungen oder Meinungen zu diesem Artikel hier in den Kommentaren hinterlässt. Das wäre super!

Und da bedanke ich mich schon jetzt recht herzlich. DANKE!

Also bis denne.
Alles Liebe.

 

Die „stummen“ Helden des Alltags!

Die „stummen“ Helden des Alltags!

Schaust Du gerne fernsehen? So mit Sofa, Knabberzeug und Füße hoch? Ja? Dann haben wir was gemeinsam … nur hab‘ ich gar keinen Fernseher 😉 Aber dank Internet ist das heute ja alles kein Problem mehr. Vor zig Jahren habe ich meinen Fernseher aus meinem Wohnzimmer verbannt (im Schlafzimmer stand eh nie einer) … aber das ist eine andere Geschichte!

Also worum geht’s heute?

Um die Bedeutsamkeit HINTER den Kulissen. Das Geniale im Verborgenen. Um das, was auf den ersten Blick nicht ersichtlich ist. Um die „stummen“ Helden des Alltags!

Zur Zeit schau‘ ich mir gerade mal wieder die Staffeln von „The Blacklist“ an.

Ja, ja, ich weiß, nicht besonders „nett“ und viel Kawumm, aber spannend und … der Schauspieler James Sprader alias „RED“ spielt toll.

Und als ich mal wieder so zuschaue bzw. zuhöre, kommt mir der Gedanke:

„Mensch, der spielt so klasse. Aber was find ich eigentlich soooo klasse??? Ja, seine Gestik und Mimik, aber wie der spricht, das muss man erstmal so hinkriegen … ach, ähm, der ist ja synchronisiert, haha … Mega! Und dem gebührt eigentlich die ganze Ehre …WER das wohl spricht???“

Also schnell mal gegoogelt, ich sitz‘ ja an der Quelle und finde doch tatsächlich heraus, dass BENJAMIN VÖLZ das synchronisiert. Und er auch die Stimme von Keanu Reeves ist. Hammer! 

Und von Matthew McConaughey (das kann ich nicht aussprechen 😂) … Und kein Mensch weiß das. Ein Talent hinter den Kulissen.

Und da ich schon mal am Sinnieren bin …

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Wie oft leisten wir wirklich Großartiges … und keiner kriegt’s mit:

All die wundervollen Komplimente, die wir anderen ungesagt an den Kopf werfen;

All‘ die kleinen Selbstverständlichkeiten, die keiner mitkriegt und die wir dennoch tun;

All‘ die Katzen, die tot am Wegesrand liegen und am nächsten Tag nicht mehr, weil sich jemand um ihre Hüllen gekümmert hat;

All‘ die Leckereien, die plötzlich im Büro in einer Schüssel liegen und keiner weiß, wer es war (ok, der Übergang war jetzt krass, aber so ist es nun mal); … 

Du kennst ja vielleicht den Spruch:

TUE GUTES UND REDE DARÜBER!

Aber wie viel tugendhafter ist es denn, mal was GUTES ZU TUN UND NICHT DARÜBER ZU REDEN?

Im Verborgenen zu agieren?

Jemand mal ein Geschenk vor die Tür legen, ohne Absender. 🎁

Die Mülltonnen der anderen für einen Monat rein- und wieder rausstellen.

Den Hundekot der anderen einsammeln. 💩

Den Plastikmüll im Wald auch … UND wie genial ist das denn: KEINE KRIEGT’S MIT!

Selbstloser geht’s momentan nicht. Du hast Freude in den Backen … nur für DICH. Das reicht doch, oder?

Das ist Stressmanagement mal ganz anders. Gerade, wenn Deine eigene Erwartungshaltung mal wieder zu groß ist und die anderen nur „Idioten“ sind … dann tue was GUTES für die anderen! Einfach so!

Und dann gibt’s wieder andere Tage;)

Und auch Johannes Oerding weiß, wie’s geht … zumindest besingt er es:  https://www.youtube.com/watch?v=CbHeVxjergo

Und weil’s so schön war und als Dank für Dich:

Übrigens:

Hat jemand mal was Nettes für Dich getan und Du weißt bis heute nicht, wer das war?

Mir hat mal jemand hübsche Unterdeckchen vor die Haustür gelegt. Das ist Jahre her und ich weiß bis heute nicht, wer das war.

Aber gefreut hat’s mich riesig!

Also bis denne.
Alles Liebe.

 

Warum es so wichtig ist, sie selbst nicht zu verurteilen!

Warum es so wichtig ist, sie selbst nicht zu verurteilen!

Sie haben überlebt! Alle!

Du fragst Dich jetzt bestimmt, wen ich meine und wer denn überlebt hat? 

Na, meine Goldfische …draußen;) Von der Tiefkühlzone zum Freischwimmer.

Alle sind quicklebendig. Mann oh Mann, war ich erleichtert. 

Aber wie des öfteren geht es hier bei Relaxte Impulse (Du kannst den Newsletter übrigens hier abonnieren) ja nicht wirklich „nur“ um Goldfische, sondern wie wir unseren Alltang nutzen können, um zu lernen und zu wachsen. Und da bietet der Alltag doch so allerhand.

Bevor ich Dir aber die ganze Geschichte zu meinen goldenen Mitbewohnern und dessen wahre Bedeutung schreibe, zunächst ein kleiner Rückblick:…

Rückblick

Im letzten Newsletter hatte ich Dir ja von meinem Alptraum berichtet und welche Auswirkungen das für mich hatte. Seit letzter Woche hat sich viel bewegt und das liegt nicht nur daran, dass noch niiiiee so viele den Newsletter geöffnet hatten, sondern dass ich selten so viele spannende Reaktionen auf einen Newsletter erhalten habe. Dafür danke ich EUCH sehr! DANKE!

Manche erzählten mir, dass sie selbst begannen, über ihre Träume nachzudenken oder dass sie vermehrt nach HINWEISEN Ausschau hielten, die ihnen ihr Leben, der Körper oder andere auf dem Silbertablett servierten. Viele achteten mehr auf sich! Das ist doch toll!

Und wie ging meine Alptraum-Erkenntnis-Reise weiter?

Nunja. In der nächsten Nacht zeigte mir mein Unterbewusstsein, dass ich auf der richtigen „Spur“ war, denn ich verlor alle meine Zahnfüllungen;) Natürlich nur im Traum. Ha, besser hätte es mein Leben gar nicht ausdrücken können. Denn Zahnfüllungen schützen den Zahn. Wenn wir sie verlieren, geht der Schutz verloren. Das bedeutet: Wenn wir uns nicht an das erinnern, was wirklich wichtig und wesentlich im Leben ist, an das, was uns mentale und emotionale Kraft und Stärke gibt, dann vergeuden wir unser Potenzial. Dann werden wir zu Getriebenen und verlieren den Halt. Seitdem gehe ich wieder JEDEN Morgen ZUERST in mich, fokussiere mich und widme mich erst dann den anderen Dingen.

Und es ist gaaanz wichtig, dass Du das verstehst.

Die Dinge sind niiie so, wie sie im ersten Moment zu sein scheinen. Es geht nie um Drama, auch wenn manche Dinge oder Erlebnisse oder Träume dramatisch zu sein scheinen. Es geht auch nicht um Strafe oder Schuld. Es geht darum, dass Du aufwachst und verstehst. Dir was klar wird und Du was ändern willst. Du wachgerüttelt wirst. Folgst Du den „Hinweisen“, dann ist wieder alles tutti. Und das geht dann oft ganz fix.

Also: Bewusst werden, keine Ängste kultivieren, sich selbst vergeben, achtsam die Dinge ändern.

Und sofort ändert sich alles! Eigentlich ganz einfach!

Denn in den darauffolgenden Tagen (bekennende Mittagsschläferin) und Nächten bekam ich echt nice Träume;)

Du bekommst Geschenke

Und manchmal passiert es, dass Du, vielleicht aufgrund Deiner Bemühungen oder damit Du bei der „Stange“ bleibst, eine Art Bonus oder ein Geschenk erhältst. Und so sind wir wieder bei den Goldfischen gelandet.

Zur Erklärung: Meine Goldfische schwimmen normalerweise bei mir im Teich. Doch der hat ein Loch. Also die Folie. Um meine Goldies vor der drohenden Winterkälte zu schützen, mussten alle Fische umziehen und zwar in einen großen Bottich. Soweit so gut. Doch dann kamen die Gefriertemperaturen. Ich kontrollierte (fast) jeden Tag, wieviel Platz sie noch zum Schwimmen hatten. Aber einmal hatte ich es vergessen… Bei Minus 6 Grad. Das war nun nicht zu ändern und ich hoffte und baute auf die sinkenden Temperaturen in den nächsten Tagen und…den Regen.

Am Samstagmorgen wachte ich um 5 Uhr auf. Ich hörte den Regen und mein erster Gedanke war: „Haben die Fischleins überlebt? Wenn nicht, bin ich dafür verantwortlich!“ Also raus in den Garten, Taschenlampe in den Bottich reingeleuchtet und … nichts bewegte sich. Ich sah nur Eis und orangefarbene Umrisse! „Ooooh nein!“, dachte ich. Doch dann drückte ich aufs Eis und alles kam in Bewegung. Das Eis war nur noch ganz dünn und der Regen hatte alles aufgetaut. Die ganze Besatzung von 14 Fischen hatte überlebt!

Warum es wichtig ist, sich nicht zu verurteilen: 

  1. Grund: Jeder von uns erhält immer und immer wieder sog. „Guzzles“ (schwäbisch für Bonbons; sprich: Gutzle). Das sind kleine Geschenke, Nettigkeiten oder auch mal große Einfälle. Wie auch immer. Sie tun einfach gut! Und übrigens, meiner Erfahrung nach kann man echt drum bitten. Wenn mal wieder Dinge schief laufen oder ich unzufrieden bin, dann bitte ich um so ein „Guzzle“… und meistens noch am gleichen Tag erhalte ich postwendend mein Geschenk.

  2. Grund: Doch was hätte ich getan, wenn die Fischleins, aufgrund meines Versäumnisses alle tiefgefroren gewesen wären? Ich hätte es bedauert, gelitten, geweint und …. damit begonnen, mir meine eigene Unvollkommenheit zu verzeihen. Und dann hätte ich im nächsten Newsletter über Vergebung und Verantwortung und konsequentes Handeln geschrieben;). … wer weiß!

  3. Grund: Wir machen alle Fehler! Wir sind Menschen! Keine Maschinen! Wir brauchen uns für unsere Unvollkommenheit nicht zu verurteilen. In Wahrheit werden wir – egal was wir gemacht, getan, gesagt oder nicht gesagt haben, unendlich geliebt. Das bedeutet aber nicht, dass wir tun und lassen sollten, was wir wollen. Wir sind hier, um zu lernen und zu wachsen und es beim nächsten Mal besser zum machen. Schuld ist eine Illusion des Egos und einfach unwahr. Ver-ANTWORT-ung ist unsere Fähigkeit zu erkennen, wer wir in Wahrheit sind. Also let’s do it!

Lebe Dein Leben und gib‘ Dein Bestes. Den Rest lass‘ Dir schenken!

Und noch ein „Guzzle“ bekam ich diese Woche. Einen Einfall! Ich habe die „SelfCare-Helden“ ins Leben gerufen…

Doch darüber berichte ich Dir ein anderes Mal;)

Nun wünsche Dir eine wundervolle Woche! Und wenn Du magst, leite diesen Newsletter gerne an Deine Freunde oder Bekannte weiter. Sie können sich hier über diesen Link einfach eintragen.

Alles Liebe!

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Das Alleinsein lieben!

Das Alleinsein lieben!

Ich liebe (auch) das Alleinsein!

Zunächst einmal wünsche ich Dir ein wirklich gutes und erfülltes Jahr 2019 mit vielen tollen Erlebnissen, die Dich inspirieren und Dir Deine Einzigartigkeit verdeutlichen.

Das Jahr 2018 habe ich wieder einmal im Alleinsein ausklingen lassen und war ganz für mich.

Ich genieße diese Zeiten des Für-Mich-Seins sehr und brauche sie, wie die Luft zum Atmen.

Zumeist deaktiviere ich alle “Infokanäle”, wie WhatsApp oder E-Mails oder Telefon etc., um mich ganz auf das zu konzentrieren, was sich jetzt zeigen will. 

In diesen Zeiten des Alleinseins kann ich meine Kreativität ausleben, es entsteht zumeist viel Produktives und neue Ideen oder Möglichkeiten ploppen aus meinem Unterbewusstsein an die Oberfläche. Ich nutze die Zeit zum Pröddeln, Aufräumen, Lesen, Schreiben oder einfach mal auf meiner Relaxliege die Seele baumeln zu lassen.

Zeit für Kreativität

Oder ich nehm’ die erste Folge meines neuen Zeitwellen-Podcasts “Leben & Tod anders sehen!” auf. Irre! Am 31.12.18 dachte ich so bei mir: “Das ist doch ein schöner Tag für meine 1. Episode!” Und um 22 Uhr war sie dann im Kasten.

Du kannst die Episoden direkt hier im Browser unter www.zeitwellen.life/podcast anhören oder auf iTunes abonnieren oder auf über Soundcloud anhören. 

Wenn Dir der Podcast gefällt, freue ich mich sehr über Deine Bewertung auf iTunes. Folge 2 ist übrigens auch schon verfügbar;)

Und in Folge 3 wird es darum gehen, was wir von Menschen mit einer Nahtoderfahrung lernen können, um erfüllt zu leben und was überhaupt eine Nahtoderfahrung ist.

Doch nun weiter im Text:…

Dann gibt es aber wieder Zeiten, wo ich die Gemeinschaft suche, um mich mit anderen auszutauschen. Dann beginne ich, andere Menschen zu vermissen, auch meine Klienten oder Freunde. Dann will ich wieder Teil sein von etwas.

Und dann will ich wieder ganz für mich sein. … 

Diese Phasen wechseln sich in beständigem Rhythmus ab und ich habe gelernt, diese Bedürfnisse meiner Seele, meines Geistes und meines Körpers zu achten und zu ehren und diese nicht (mehr) in Frage zu stellen.

Denn in jeder dieser Phasen geht es eigentlich um ein Me(e)hr an Liebe:

Liebe lernen, Liebe entwickeln, Selbstliebe aufbauen…

Manche Menschen haben aber echt Schwierigkeiten mit dem Alleinsein und können das nur ganz schwer aushalten.

Vielleicht weil sie nichts mit sich selbst anzufangen wissen oder nie gelernt haben, mal ganz für sich zu sein.

Das Alleinsein ist in unserer Gesellschaft noch nicht ganz “en vogue”, aber es beginnt sich allmählich durchzusetzen. Gerade weil die Forschung auch gezeigt hat, das zeitweilige Phasen des Alleinseins und das Abschalten-Können den Stresspegel des Körpers senken und der Geist seine Akkus wieder kraftvoll auftanken kann. 

Ich nenne diese Zeiten immer meine “Abtauch-Phasen”, in denen ich, ähnlich wie mein Lieblingstier der Buckelwal, in ungeahnte Tiefen abtauchen kann, um neue Erkenntnisse zu Tage zu fördern.

Ich halte es da wie Hermann Hesse, der sagte:

“Alleinsein ist nicht Einsamkeit. Es ist das größte Abenteuer.”

Dem kann ich als Hesse-Fan nur zustimmen;)!

 

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Kannst Du Dich selbst gut aushalten?

Wann warst Du zum letzten Mal ganz allein für Dich? Ohne einen anderen Menschen bei Dir zu haben? Ohne zu telefonieren oder Dich mit anderen auszutauschen?

Oder fällt Dir das schwer? Dann habe ich einen Buch-Tipp für Dich.

Ein guter Freund hat mir ein sehr schönes Buch zu diesem Thema geschenkt: “21 Gründe, um das Alleinsein zu lieben” von Franziska Muri. Er meinte zwar, dass mir das sicherlich schon ganz vertraut sein, aber ich doch die ein oder andere Entdeckung in diesem Buch machen würde.

Und recht hatte er.

Denn durch das Buch wurde mir bewusst, dass ich früher das Gefühl hatte, mir “meine” Alleinsein-Zeiten echt hart erkämpfen zu müssen, da ich ja nicht als egoistisch oder zuuu selbstbezogen rüberkommen wollte.

Doch die Wahrheit ist, dass ich zu den Menschen gehöre, die das Alleinsein brauchen.

Ich bin zwar einerseits ein sehr extrovertierter Mensch, der seine Extrovertiertheit in Vorträgen und Seminaren gut ausleben kann, aber immer nur zeitweilig.

Nach solchen “Gemeinschaftsaktionen” brauche ich immer wieder längere Zeiten der Introversion – des “Mich-in-mich-selbst-Zurückziehens”.

Wenn ich dieses Bedürfnis nach Introversion vernachlässige, werde ich unglücklich, unzufrieden, bin gereizt launisch und werde depressiv. Beides muss sich bei mir die Waage halten.

Vielleicht besteht die Kunst ja darin, herauszufinden, was einem wirklich gut tut und nicht zu sehr nach dem WARUM zu fragen. 

Denn die Frage nach dem WARUM führt Dich nur wieder in Analysen und Rechtfertigungen.

Einfacher ist es, einfach zu akzeptieren, dass das bei Dir einfach so ist!. Punkt!

Und Dir dann die Erlaubnis zu geben, das auch wirklich zu tun, was Dir gut tut.

Ich wünsche Dir eine wundervolle Woche mit DIR und freue mich sehr, wenn Du mir hier einen Kommentar hinterlässt.

Alles Liebe!

Die Kunst, sich selbst zu sabotieren

Die Kunst, sich selbst zu sabotieren

Als ich die ersten Zeilen des folgenden Textes oder Gedichtes von Jorge Bucay zum ersten Mal las, regte sich in mir Widerstand und Empörung und ich wollte eigentlich nicht mehr weiterlesen. Doch einem inneren Impuls folgend, tat ich es dann doch und wurde belohnt. Ein krasser Text, der aufrüttelt und bewegt – zum Positiven, wie ich finde. Aber lies selbst:

„Ich war vom ersten Moment an da, im Adrenalin, das durch die Adern deiner Eltern floss, als sie sich liebten, um dich zu empfangen, und später in der Flüssigkeit, die deine Mutter in dein kleines Herz pumpte, als du noch nichts weiter als ein Parasit warst.

Ich kam zu dir, noch bevor du sprechen konntest, bevor du auch nur irgendetwas verstehen konntest von dem, was die anderen dir sagten. Ich war schon da, als du ungeschickt deine ersten Schritte unternahmst vor den vergnügt belustigten Augen aller. Als du unbeschützt und ausgesetzt warst, als du verletzbar und bedürftig warst.

Ich trat in dein Leben wie ein magischer Gedanke; in meiner Begleitung waren…der Aberglaube und die Beschwörungsformeln, die Fetische und Amulette…die guten Manieren, die Gewohnheiten, die Traditionen… deine Lehrer, deine Geschwister und deine Freunde…

Bevor du wusstest, dass es mich gibt, teilte ich deine Seele in eine helle und in eine dunkle Welt. Eine Welt mit dem, was gut und eine mit dem, was nicht gut ist.

Ich brachte dir das Schamgefühl, ich zeigte dir all das Schadhafte an dir, das Hässliche, das Dumme, das Unangenehme. Ich klebte dir das Etikett „anders“ auf, ich sagte dir zum ersten Mal ins Ohr, dass etwas ganz und gar nicht gut lief bei dir.

Ich existierte schon vor der Bewusstwerdung, schon vor der Schuld, vor der Moral, mich gibt es seit Beginn der Zeitrechnung, seitdem Adam sich für seinen Körper schämte, als er dessen Nacktheit bemerkte… und sie bedeckte!

Ich bin der ungeliebte Gast, der unerwünschte Besucher, und trotzdem bin ich der erste, der kommt und der letzte, der geht. Ich bin mit der Zeit mächtig geworden, indem ich die Ratschläge deiner Eltern befolgte, darüber, wie man im Leben Erfolg hat.

Indem ich die Gebote deiner Religion beachtete, die dir sagen, was du zu tun und zu lassen hast, um in Gottes Schoß aufgenommen zu werden. Indem ich die grausamen Scherze deiner Schulkameraden erlitt, wenn sie sich über deine Schwächen lustig machten. Indem ich die Erniedrigungen deiner Vorgesetzten ertrug. Indem ich dein unansehnliches Spiegelbild betrachtete und es anschließend mit den Berühmtheiten aus dem Fernsehen verglich.

Und jetzt, endlich, mächtig wie ich bin, und durch die einfache Tatsache, dass ich eine Frau bin, dass ich schwarz bin, dass ich Jude bin, dass ich homosexuell bin, dass ich Orientale bin, dass ich unfähig bin, dass ich groß, klein oder dick bin…kann ich mich in einen Haufen Müll verwandeln, in Abschaum, in einen Sündenbock, in den Universalschuldigen, in einen verdammten abzulehnenden Bastard. Generationen von Männern und Frauen Halten mir die Stange. Du kannst dich nicht von mir lösen.

Das Leid, das ich verursache, ist so erdrückend, dass du mich, um mich zu ertragen, an deine Kinder weiterreichen musst, damit sie mich an die ihren reichen, von Jahrhundert zu Jahrhundert.

Um dir und deinen Nachkommen zu helfen, werde ich mich als Perfektionismus verkleiden, als hohe Ideale, Selbstkritik, Patriotismus, Moralität, gute Gepflogenheiten, als Selbstkontrolle.

Der Schmerz, den ich dir verursache, ist derart stark, dass du mich verleugnen willst, und deshalb wirst du versuchen, mich hinter deinen Persönlichkeiten zu verstecken, hinter Drogen, hinter deinem Kampf ums Geld, hinter deiner Neurose, hinter deiner unterdrückten Sexualität.

Aber egal, was du tust, egal, wohin du gehst: ich werde dort sein.

Immer. Denn ich reise mit dir, Tag und Nacht, ununterbrochen, grenzenlos. Ich bin die Hauptursache der Abhängigkeit, des Besitzanspruchs, der Anstrengung, der Unmoral, der Angst, der Gewalt, des Verbrechens, des Wahnsinns.

Ich werde dich die Angst vor Zurückweisung lehren. Und dein Leben dieser Angst anpassen. Von mir bist du abhängig, wenn du weiterhin diese begehrte, gewünschte Person sein willst, die gefeierte, freundlich und angenehm, die du heute den anderen vorführst.

Von mir hängst du ab, denn ich bin die Truhe, in der du die unangenehmsten Dinge versteckst, die lachhaftesten, unerwünschtesten deiner selbst.

Dank mir hast du gelernt, dich mit dem zufrieden zu geben, was das Leben dir gibt, denn was dir auch widerfährt, wird immer mehr sein als das, was du glaubst, verdient zu haben.“

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Weißt Du, von was Bucay spricht?

Ja, genau!

Bucay spricht hier von der Selbstablehnung. Der Kunst, sich selbst zu sabotieren!

Einem Zustand, den manche Menschen zu einer wahren Kunstform erhoben haben, denn sie sind in diesem Bereich besonders gut, aber leider unglücklich.

Willst Du das ändern? Dann könnte vielleicht mein Selbstlernkurs Tütenjumper! etwas für Dich sein.

Schreib‘ mir gerne in die Kommentare, wie Dir dieses Gedicht von Bucay gefallen hat oder was Du davon hältst.

Liebe Grüße

 

 

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