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12 Dinge, die wir aus Nahtoderfahrungen lernen können

12 Dinge, die wir aus Nahtoderfahrungen lernen können

In diesem Artikel und der dazugehörigen Podcast-Folge #4 geht es um 12 Erkenntnisse, die wir von Menschen mit einer NTE über das Leben & den Tod gewinnen können. Wenn Dir das gefallen hat, freue mich sehr über Deine Bewertung auf iTunes. Danke schon mal im Voraus;)

#4 Die wichtigsten 12 Erkenntnisse aus Nahtoderfahrungen

Warum ist mir das wichtig?

Hier meine 3 Gründe, warum ich darüber berichte:

1. Mir ist es wichtig, mögliche Ängste vor dem Leben oder dem Tod in Liebe zum Leben zu verwandeln.

2. Und mir ist es auch wichtig, dass Du vielleicht dadurch eine andere und gelassenere Einstellung zum Leben und zum Tod bekommst. Das wäre doch toll.

3. Das hilft dann auch, dass wir Menschen mit einer Nahtoderfahrung mit mehr Offenheit, Neugier und Lernbereitschaft begegnen können. Denn Nahtoderfahrene haben sehr oft mit vielen Vorurteilen zu kämpfen oder sie werden für bekloppt gehalten, was sie definitiv nicht sind.

Die Erfahrungsberichte stammen übrigens alle aus dem Buch von Jeffrey Long „Beweis für ein Leben nach dem Tod“. 

Viel Freude damit und Mut, sich mit dem Tod näher zu beschäftigen!

1. Wir brauchen uns vor dem Tod nicht zu fürchten! Denn der Tod ist nicht das Ende!

Sheilas Nahtoderfahrung: Ich leide schon immer unter mehreren Allergien. Bisher waren sie mir eigentlich immer nur lästig gewesen – bis zu jenem schicksalhaften Tag, an dem meine Allergien sich zu einer lebensbedrohlichen Angelegenheit auswachsen sollten.

Dem Chirurgen und dem Anästhesisten hatte ich alles über meine Allergien gesagt. Es war eine geplante Operation und kein Notfall. Doch obwohl das ganze Team sein Bestes tat, erlitt ich eine schwere allergische Reaktion auf ein Medikament, das ich während der Operation erhielt. Diese allergische Reaktion war so schwer, dass mein Herz stillstand. Unmittelbar nach dem Herzstillstand befand ich mich plötzlich in Deckenhöhe.

Ich konnte das EKG-Gerät sehen, an das ich angeschlossen war. Die Linie war flach. Die Ärzte und Schwestern versuchten verzweifelt, mich wieder zurückzuholen. Unter mir spielten sich panikartige Szenen ab. Aber im Gegensatz zu dem Chaos unter mir empfand ich tiefe Ruhe. Ich hatte keinerlei Schmerzen mehr. Mein Bewusstsein glitt aus dem Operationssaal heraus auf eine Krankenstation. Ich erkannte sie sofort als die Station, auf der ich vor meiner Operation gelegen hatte. Aus meiner Perspektive unter der Decke sah ich, wie die Schwestern hierhin und dahin huschten und ihren Pflichten nachkamen.

Nachdem ich die Schwestern ein Weilchen beobachtet hatte, tat sich ein Tunnel auf. Ich wurde zu diesem Tunnel hingezogen. Ich glitt hinein und sah ein helles Licht am Ende des Tunnels. Es wirkte so friedlich. Als ich aus dem Tunnel wieder draußen war, befand ich mich in einer Umgebung, die erfüllt war von einem wunderschönen, mystischen Licht.

Vor mir standen mehrere liebe Verwandte, die bereits gestorben waren. Es war ein fröhliches Wiedersehen, und wir umarmten uns. Bei mir war ein mystisches Wesen voller überwältigender Liebe und Mitgefühl. »Möchtest du zurück?« wurde ich gefragt. »Ich weiß nicht«, erwiderte ich. Das passte genau zu der unentschlossenen Person, die ich damals war. Wir unterhielten uns weiter, dann wusste ich, dass es an mir lag, ob ich in meinen physischen Körper zurückkehren wollte oder nicht.

Es war eine äußerst schwierige Entscheidung. Ich befand mich in einer Welt überwältigender Liebe. Ich wusste, dass ich in dieser Welt wirklich zu Hause war. Schließlich kehrte ich aber doch in meinen Körper zurück. Ich erwachte mehr als einen Tag später auf der Intensivstation. Überall hatte ich Schläuche und Kabel. Ich konnte über mein profundes Erlebnis nicht sprechen.

Später wurde ich auf die Station verlegt, auf der ich vor der OP gewesen war. Es war die Krankenstation, die ich während meiner Nahtoderfahrung besucht hatte. Schließlich nahm ich all meinen Mut  zusammen und erzählte einer Krankenschwester von meiner Nahtoderfahrung. Sie wirkte geschockt und entsetzt. Es war ein katholisches Krankenhaus. Und wie nicht anders zu erwarten, schickte man mir eine Nonne, die mit mir sprechen sollte. Geduldig erklärte ich ihr alles, was ich erlebt hatte. Die Nonne hörte sorgfältig zu und erklärte mein Erlebnis dann als »Werk des Teufels«.

Sicher können Sie verstehen, dass ich seither nur noch höchst ungern über meine Nahtoderfahrung spreche.  

2. Wir treffen Verstorbene (auch Tiere wieder), wenn wir das möchten.

Ich war umgeben von anderen Wesen oder Menschen, die mir irgendwie bekannt vorkamen. Diese Wesen waren so eine Art Familie oder alte Freunde, mit denen ich schon seit Ewigkeiten zusammen war.

Am ehesten kann ich sie noch als meine geistige Familie oder meine Seelenfamilie beschreiben. Diesen Menschen zu begegnen, das war so, wie wenn man nach einer langen Trennung die wichtigsten Menschen in seinem Leben wieder sieht. Es gab zwischen uns geradezu eine Explosion der Liebe und Wiedersehensfreude.

In einem anderen Bericht trifft eine Frau ihre verstorbene Katze wieder:

Ich war in einem Park und meine verstorbene Katze Amigo, kam auf mich zu gerannt und sprang in meine Arme. Ich erkannte ihn augenblicklich. Ich hielt ihn und knuddelte ihn. Ich war so glücklich ihn zu sehen. Ich lächelte und war extrem glücklich. Er war auch glücklich mich zu sehen. Er rieb seine Wange wieder und wieder an meinem Gesicht. Ich drückte ihn weiter und fühlte sein Fell. Ich war soooo glücklich ihn wiederzusehen. Dann sprang er aus meinen Armen und ging hinüber zu einer Parkbank. Es waren Leute herum, aber keiner stach hervor. Ich beachtete Amigo wie er auf die Parkbank sprang, und sich neben einem alten Mann zusammenrollte. Ich realisiere dass der alte Mann mein verstorbener Großvater ist.

3. Wir sind viel bedeutsamer, als wir glauben! Was auch immer wir erleben, es dient einem höheren Zweck. Alles was wir im Leben jemals getan, gesagt, gedacht oder gefühlt haben, ist von Bedeutung.

Ich sah meine Kindheit und spürte die Gefühle, die mein Verhalten bei anderen ausgelöst hat. Ich erfuhr, dass vieles, wovon ich glaubte, dass ich es falsch gemacht hätte, gar nicht unbedingt falsch war. Ich erkannte auch meine verpassten Chancen, andere zu lieben. Ich lernte, dass an allem, was mir angetan worden war, immer mehr dran war als mein Ego sehen oder verstehen wollte. Mein Leben hat sich seither verändert, weil ich jetzt eher daran denke, was andere empfinden, wenn ich etwas tue.

4. Sterben tut nicht weh!

Alles war so voller Seligkeit, und ich fühlte mich so ganz… so voll der größten Liebe, die ich je erlebt habe. Ich dachte mir: »Wenn Sterben so ist, dann ist es gar nicht so schlimm, wie alle immer glauben.« Dann sah ich ein Licht über mir. Es zog mich aus dem Zimmer fort. Ich dachte mir, es sei gut, wenn ich einfach alles geschehen lasse, mich einfach in die Dinge füge und akzeptierte, was geschehen soll. Das Licht wurde heller und hüllte meinen Körper ein… Körper? Ich hatte keinen Körper. Der blieb dort unten in dem feuchten Zimmer. Mir wurde klar, dass ich körperlich tot war, aber geistig war ich immer noch am Leben. Jetzt war meine Seele mein »Körper«. Ich schaute auf zum Licht. Ich konnte sehen, dass mich jemand zu sich winkte. Er war am Ende des hellen Tunnels. Dann hörte ich eine Stimme. Es war die Stimme eines Mannes. Er fragte mich, ob ich bereit sei. Ich fühlte mich so wohl. Es war so einfach. 

5. Keiner stirbt für sich allein.

Aufgrund der Narkose stand mein Herz bei der Operation plötzlich still… Ich schwebte hoch zur Decke und konnte meinen Körper sehen, der auf dem OP-Tisch lag. Die Ärzte waren ganz aufgeregt und sagten, sie würden mich verlieren. Ich hatte keine Angst. Bei mir waren ein paar sehr nette Leute. Damals dachte ich, es wären Engel. Sie sagten mir, ich solle mir keine Sorgen machen, sie würden sich um mich kümmern. Ich hörte ein Zischen und wurde dann durch einen dunklen Tunnel nach oben zu einem Licht hingezogen … Eine Frau streckte mir ihre Hand entgegen; sie war sehr nett, und ich spürte, dass sie mich lieb hatte und wusste, wer ich war. Bei ihr fühlte ich mich geborgen. Ich wusste nicht, wer sie war … Ein paar Jahre nach der Operation zeigte meine Mutter mir eines Tages ein Bild meiner Großmutter väterlicherseits. Sie war bei der Geburt meines Vaters gestorben. Sie war die nette Frau, die mich auf der anderen Seite des Tunnels bei der Hand genommen hatte. Ich hatte vorher noch nie ein Bild von ihr gesehen. 

6. In Wahrheit steckt in jedem von uns viel mehr, als wir ahnen. Und wir sind auch besser, als wir denken. Wir haben es nur vergessen.

Roger verließ aufgrund eines Unfalls … kam ich an einen dunklen Ort. Um mich herum war absolut nichts, aber ich hatte keine Angst. Alles war ruhig und friedlich. Dann lief plötzlich mein ganzes Leben vor mir ab als wäre es ein Film auf einer Leinwand, vom Baby bis zum Erwachsenenalter. Es war so echt! Ich schaute mir selber zu; aber es war besser als im 3D-Kino, denn ich konnte auch die Gefühle der Menschen spüren, mit denen ich im Lauf der Jahre zu tun gehabt habe. Ich konnte die guten und die schlechten Gefühle spüren, die ich in ihnen ausgelöst habe. Außerdem konnte ich sehen, dass ich mir umso mehr Verdienste (gutes Karma) erwarb, je besser es den Menschen durch mich ging und je bessere Gefühle sie wegen mir hatten und dass die schlechten Gefühle wieder etwas von dem guten Karma wegnahmen … wie auf einem Bankkonto, aber hier handelte es sich meines Wissens um ein Karma-Konto.

7. Es gibt einen guten Grund, warum wir leben!

Lisa berichtet von ihrer Lebensrückschau: Alles in meinem Leben, selbst längst vergessene Einzelheiten, ergab einen Sinn . Das Lichtwesen wusste alles über mich. Es wusste alles, was ich je gedacht, gesagt oder getan hatte und es zeigte mir mein ganzes Leben in einem einzigen kurzen Augenblick. Alle Einzelheiten meines Lebens wurden mir gezeigt, sowohl das, was ich bereits erlebt hatte, als auch alles, was ich noch vor mir hätte, wenn ich auf die Erde zurückkehren würde. Alles war zugleich da, alle Einzelheiten und alle Zusammenhänge von Ursache und Wirkung in meinem Leben, alles, was gut oder negativ gewesen war, alle Folgen, die mein Erdenleben für andere gehabt hatte, und auch alle Folgen, die das Leben anderer, die mit mir in Berührung gekommen waren, für mich gehabt hatte.

8. Ein jeder von uns hat seine Aufgabe zu erfüllen! Wir leben, damit sich unsere Persönlichkeit weiterentwickelt oder wir anderen dienen können

1. Beispiel: »Mark, du musst wieder zurück!« »Zurück? Nein! Nein! Ich kann nicht zurück!« Wieder sagte die Stimme: »Du musst zurückkehren; ich habe dir eine Aufgabe gegeben; du bist damit noch nicht fertig.«

2. Beispiel einer NTErfahrenen:… Ich fand heraus, dass es nun meine Aufgabe sein sollte, mithilfe meiner neuen Erkenntnisse »den Himmel auf Erden« zu leben und dieses Wissen an andere Menschen weiterzugeben. Doch ich hatte die Wahl, ob ich wieder ins Leben zurückkehren oder auf den Tod zugehen wollte. Mir wurde erklärt, dass der Zeitpunkt für mich noch nicht gekommen sei, aber dass mir die Wahl immer offen steht. Wenn ich mich für den Tod entscheide, werde ich sehr viele Geschenke, die mein restliches Leben noch für mich bereithält, nicht erleben. Daraufhin wollte ich unter anderem wissen, ob ich, wenn ich mich für das Leben entscheide, wieder in diesen kranken Körper müsste, denn damals war mein Körper sehr, sehr krank, und meine Organe hatten ihre Funktion eingestellt. Mir wurde erklärt, dass mein Körper, wenn ich mich für das Leben entscheide, sehr schnell gesund werden würde. Und tatsächlich stellte ich nicht erst nach Monaten oder Wochen, sondern schon nach Tagen eine deutliche Besserung fest!

9. Es gibt einen übergeordneten Sinn hinter allem! Es geht darum, mehr Liebe, Mitgefühl und Wissen zu erlangen. Der Sinn des Lebens scheint in einem MEHR an Liebe zu stecken.

Eine Frau aus Kolumbien – nennen wir sie Hafur – hatte eine Nahtoderfahrung mit einer mehrfachen Lebensrückschau.

Sie gewann daraus Erkenntnisse darüber, was in ihrem Leben wirklich wichtig war: Die Gestalt rechts von mir, die mich führte, hielt an. Ich konnte ihr Gesicht nicht sehen. Und obwohl wir an einem kleinen, abgeschiedenen Strand waren, gab es dort auch einen Hügel, der als Projektionsfläche für mein Leben diente. Von Anfang bis Ende wurde es mehrere Male gezeigt. Zunächst schnell, danach etwas langsamer. Es war erstaunlich, wie mir mein Leben gezeigt wurde; mit Ereignissen, die ich schon völlig vergessen hatte und anderen, die völlig unbedeutend waren. Es war, als sähe ich Bild für Bild einen Film über mein Leben auf der Erde. Ich merkte, dass ich alles mit großer Klarheit und Schärfe verstand. So etwas hatte ich noch nie erlebt. Ich entdeckte, dass ich mich selbst dafür entschieden hatte, einen physischen Körper anzunehmen und die Lebenserfahrungen zu machen, die ich gemacht habe. Ich erkannte, dass mein Leiden nur Zeitverschwendung gewesen war und ich stattdessen lieber meine Freiheit dazu hätte nutzen sollen, in allem, was mir im Leben passiert ist, die wahre Liebe und nicht den Schmerz zu suchen.

10. Wir gestalten selbst unser Schicksal. Doch letzten Endes ist alles gut. Wir können nicht fehl gehen.

Ich habe keine Angst mehr vor dem Tod. In meiner Seele weiß ich, dass es nach diesem Leben noch viel mehr gibt. Ich glaube, wenn ich gelernt habe, was ich lernen soll, oder meine Aufgabe, die ich erledigen soll, abgeschlossen ist, dann werde ich mit einem Leben nach dem Tod belohnt!

11. Wir erkennen, dass alles mit allem verbunden ist und nichts getrennt voneinander existiert.

Während der Operation starb ich. Wie lange ich tot war, kann ich nicht sagen, ich habe nicht gespürt, wie ich hinüberging. Eben lag ich noch auf der Trage, dann schwebte ich in der Luft über den Ärzten. Ich beobachtete, wie sie meinen Darm herauszogen, ihn sorgfältig neben meinen Körper legten und dann plötzlich hektisch hin und her rannten (ich vermute beim Versuch, mich wieder zu beleben). Währenddessen schwebte ich nach oben, und plötzlich kam es mir vor, als wüsste ich alles, was man nur wissen kann. Es war, als würden mir alle Geheimnisse der Welt enthüllt. Ich verstand die Naturwissenschaften, Mathe, das ganze Leben!

12. Wir können die Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen ganz anders gestalten.

Im August, etwa drei Monate nach dem Vorfall, war ich bei einer Arzthelferin. Sie hatte meine vollständigen Krankenunterlagen und sagte mir: »Sie haben aber ganz schön was erlebt!« Ich spürte, dass sie sehr traurig war, daher erzählte ich ihr nach der Untersuchung, was ich gesehen und gespürt. hatte. Sie sagte, was ich ihr gerade erzählt hätte, fände sie sehr tröstlich, denn sie habe vor noch nicht einmal einem Jahr ihren Vater verloren. Sie dankte mir, dass ich mit ihr darüber gesprochen hatte, und ich verließ die Praxis. Zwei Monate später sah ich sie wieder. Von einer ängstlichen grauen Maus hatte sie sich zu einer gut gekleideten, selbstbewusst wirkenden jungen Frau gewandelt. Nicht großspurig! Einfach selbstbewusst, ein freundliches Lächeln im Gesicht und ein fröhliches Wesen. Sie wollte mir unbedingt bei meinen gesundheitlichen Problemen helfen, tat das dann auch, und als ich die Praxis wieder verließ, sah sie mir tief in die Augen, bis direkt in meine Seele hinein und sagte einfach nur: »Danke.« Ich glaube, das ist einer der Gründe, warum ich zurückgeschickt wurde. 

………. 

Wie denkst Du darüber? Das würde mich echt interessieren.

Hinterlasse mir gerne hier unten einen Kommentar!

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Nahtoderfahrungen: Tot ist nicht gleich tot!

Nahtoderfahrungen: Tot ist nicht gleich tot!

Tot ist nicht gleich tot!

Als ich mich zum ersten Mal im Jahr 2004 mit dem Thema Nahtoderfahrungen beschäftigte, war ich wie vom Donner gerührt. Ich las das Buch von Elisabeth Kübler-Ross “Über den Tod und das Leben danach” und traute meinen Augen nicht. Denn was ich da las, war einfach unglaublich für mich:

Lichterscheinungen, andere Welten, Verstorbene wieder treffen, beglückende Gefühle, tiefer Frieden…das war abgefahren. Mein Forschergeist war geweckt. Darüber wollte ich mehr erfahren….

Aber um Nahtoderfahrungen (NTE) besser verstehen zu können und insbesondere deren Bedeutung, müssen wir uns zunächst mit einer wichtigen Frage beschäftigen: Ab wann ist ein Mensch eigentlich tot? Denn nur wenn wir das verstehen, können wir die ganze Tragweite von Nahtoderfahrungen für unser Leben begreifen. 

Ab wann ist ein Mensch eigentlich tot?

Puuuh. Kein leichtes Thema, denkst Du? Ja. Da hast Du recht!

Aber die Frage ist einerseits spannend und andererseits gar nicht so leicht zu beantworten, wie Du noch lesen wirst. Selbst die Medizin hat damit noch Schwierigkeiten denn: Tot ist nicht gleich tot! 

Derzeit gibt es 3 Arten von Tod:

1. der Klinische Tod

2. der Hirntod und

3. der Biologische Tod

Wenn Du das hier liest, bist Du wahrscheinlich noch quicklebendig. Das hoffe ich jedenfalls für Dich. Alles funktioniert mehr oder weniger so wie es soll in Deinem Körper: Dein Herz schlägt, Deine Atem fließt… Dein Gehirn arbeitet…alles tutti.

Ein Mensch, der aber gerade sehr krank oder aufgrund eines Unfalls sein Bewusstsein verliert, bewegt sich allerdings mehr oder weniger zu einer Art “Randzone” des Lebens hin. 

Er nimmt nicht mehr so viel wahr über über seine normalen 5 Sinne wie Schmecken, Sehen, Hören Riechen, Fühlen vielleicht … und irgendwann hört auch das ganz auf. Er steuert also auf die 1. Todesform zu – den sog. Klinischen Tod.

Doch was ist der Klinische Tod denn nun genau? 

Beim Klinischen Tod erlebt Dein Körper einen Stillstand von Herz und Kreislauf, einen sog Herzkreislaufstillstand. Dieses Wort hast Du mit Sicherheit schon öfters gehört, z. B. wenn Du Arztserien gerne magst, so wie ich, oder Du selbst eigene Erfahrungen damit gemacht hast, sei es, weil Du einen Angehörigen auf der Intensivstation besucht oder selbst einen Kreislaufstillstand hattest.

Ein Herzkreislaufstillstand führt unweigerlich über kurz oder lang zum Versagen aller Organe.

Und der Klinische Tod tritt dann ein, wenn alle Organe nicht mehr richtig funktionieren und der Mensch dadurch nach und nach seine Lebensfähigkeit einbüst:

  • Das Herz schlägt nicht mehr,
  • die Sinne fallen aus,
  • es wird kein Blut mehr durch die Adern gepumpt und
  • der Körper wird nicht mehr mit Sauerstoff versorgt. 
  • Schließlich sterben nach und nach die wichtigen Organe wie Lunge, Magen, Leber etc. ab.
  • Und wenn das Gehirn auch nicht mehr mit Sauerstoff versorgt werden kann, dann wird dieses Gehirn nach ca. drei bis fünf Minuten irreversibel geschädigt.

Wird der Mensch jedoch vor der Hirnschädigung erfolgreich wiederbelebt, also reanimiert, dann kann er mit ein bisschen Glück komplett gesund weiterleben.

Nahtoderfahrungen bei Herzkreislaufstillstand

Jetzt wird’s spannend. Denn in Phasen des klinischen Todes treten bei ca. 10 bis 20 % der Menschen, die einen Herzkreislaufstillstand erlebt haben, eine Nahtoderfahrung auf. Hier mal ein Beispiel aus dem Buch von Jeffrey Long “Beweise für einen Leben nach dem Tod”. Folgendes geschah Debora:

Im Alter von 13 Jahren kam sie wegen einer kleineren Operation ins Krankenhaus, und durch die Anästhesie setzte ihr Herz aus. Während der Arzt um ihr Leben rang, befand sich Debora plötzlich außerhalb ihres Körpers. Sie hat ihre Erfahrungen dokumentiert und schreibt:

“Aufgrund der Narkose stand mein Herz bei der Operation plötzlich still… Ich schwebte hoch zur Decke und konnte meinen Körper sehen, der auf dem OP-Tisch lag. Die Ärzte waren ganz aufgeregt und sagten, sie würden mich verlieren. Ich hatte keine Angst. Bei mir waren ein paar sehr nette Leute. Damals dachte ich, es wären Engel. Sie sagten mir, ich solle mir keine Sorgen machen, sie würden sich um mich kümmern. Ich hörte ein Zischen und wurde dann durch einen dunklen Tunnel nach oben zu einem Licht hingezogen … Eine Frau streckte mir ihre Hand entgegen; sie war sehr nett, und ich spürte, dass sie mich lieb hatte und wusste, wer ich war. Bei ihr fühlte ich mich geborgen. Ich wusste nicht, wer sie war … Ein paar Jahre nach der Operation zeigte meine Mutter mir eines Tages ein Bild meiner Großmutter väterlicherseits. Sie war bei der Geburt meines Vaters gestorben. Sie war die nette Frau, die mich auf der anderen Seite des Tunnels bei der Hand genommen hatte. Ich hatte vorher noch nie ein Bild von ihr gesehen.”

Debora geht es heute wieder gut und ihre Eltern waren wohl mehr als verblüfft, als ihre Tochter von der Begegnung mit der bereits verstorbenen Großmutter erzählte.

Wenn bei Debora allerdings weiterhin das Herz stehen geblieben wäre und man es nicht geschafft hätte, sie zu reanimieren, dann hätte das unweigerlich zur 2. Todesform: dem sog. Hirntod geführt.

Was ist ein Hirntod?

Hirntod ist ein Mensch dann, wenn alle Funktionen des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms scheinbar irreversibel erloschen sind. Dann ist auch keine Hirnaktivität mehr messbar.

Der Mensch gilt dann bei uns in Deutschland offiziell als tot.

Von Außen betrachtet sieht es zwar so aus, als würde der Mensch noch „leben“ weil er ja noch atmet. Man sieht, dass sich sein Brustkorb hebt und senkt. Dafür sorgen ggf. aber nur noch Maschinen, die Herzschlag und Atmung aufrecht erhalten. In diesem Todeszustand dürfen dann auch zum Beispiel Organe entnommen werden, wenn der Mensch Organspender war oder seine Bevollmächtigten dem zustimmen.

Bevor ein Mensch jedoch für hirntot erklärt werden kann, muss er von zwei Ärzten unabhängig voneinander untersucht werden. Diese müssen sich an ein strenges Protokoll halten und den Hirntod diagnostizieren. Zunächst muss festgestellt werden, ob eine akute schwere Hirnschädigung vorliegt. Außerdem muss zweifelsfrei ausgeschlossen werden, dass keine anderen Ursachen für die Ausfallsymptome des Gehirns vorliegen, wie etwa eine Vergiftung oder eine Unterkühlung des Patienten. Erst dann darf der Mensch für tot erklärt werden. (Quelle: https://www.mymoria.de/de/magazin/klinischer-tod-oder-hirntod-wann-ist-ein-mensch-tot)

Und trotzdem überlegt es sich das Leben manchmal anders, wie das beeindruckende Beispiel eines kleinen 13-jährigen Jungen mit Namen Trenton aus Amerika zeigen soll, das ich unter “Vermischtes” (sehr lustig!) auf www.welt.de in einem Artikel vom Mai 2018 gefunden habe (den ganzen Artikel kannst Du Dir hier anschauen: https://www.welt.de/vermischtes/article176130327/Hirntod-diagnostiziert-13-Jaehriger-erwacht-vor-Organspende-ploetzlich-aus-Koma.html

Die Ärzte hatten bei dem 13-Jährigen aus dem US-Bundesstaat Alabama den Hirntod diagnostiziert. Beim Spielen mit einem Freund hatte er eine schwere Schädelfraktur erlitten, als sich sein Anhänger auf einer Sanddüne überschlug. Der Junge kam sofort ins Krankenhaus. Doch als er dort eintraf, galt er bereits 15 Minuten als tot. Die Ärzte konnten Trenton zwar reanimieren, doch sein Zustand blieb kritisch. Vier weitere Male musste er wiederbelebt werden. Die Ärzte bereiteten die Mutter deshalb auf das Schlimmste vor. Selbst wenn Trenton aus dem Koma erwachen würde, so die Prognose, sollte er extreme Hirnschäden zurückbehalten. „Beim nächsten Mal, wenn sein Herz aussetzt, werden wir ihn sterben lassen“, sagten die Ärzte Trentons Mutter.

Trentons Eltern entschieden sich deshalb, seine Organe spenden zu wollen. Der 13-Jährige hätte durch seinen Tod fünf anderen das Leben retten können. Und die Mutter war sich sicher: Ihr Sohn würde nicht lange zögern, anderen zu helfen. Deshalb unterschrieb sie die Einwilligung, und Trenton wurde an lebenserhaltende Maschinen angeschlossen, damit die Transplantationen vorbereitet werden konnten. Nur einen Tag bevor die Organe entnommen werden sollten, erhielt die Mutter allerdings einen dringenden Anruf aus dem Krankenhaus: Die Ärzte hatten noch einmal Trentons Gehirnströme überprüft, dabei habe Trenton plötzlich die Hand bewegt und auch einen Fuß.

Das bedeutete: Trenton war nicht mehr hirntod. Er war ins Leben zurückgekehrt.

An den Unfall selbst erinnert sich Trenton nicht mehr genau, nur dass er mit dem Kopf auf Beton aufschlug und der Anhänger des Buggys ihn dann traf. 

Und jetzt kommt das wirklich Aussergewöhnliche, wo die Wissenschaftler und Ärzte sich die Haare raufen und sich das nicht erklären können. Denn was er während seiner Bewusstlosigkeit erlebte, in einem Zustand, der normalerweise keine Erfahrung möglich macht, weil das Gehirn ja nicht mehr aktiv ist…., weiß er dafür noch ganz genau.

„Ich bin geradeaus über ein weites Feld gelaufen. Es gibt keine andere Erklärung dafür. Aber Gott war dort.“ 

Das ist wirklich sehr, sehr selten und ich war ganz happy, als ich am Ende des Artikels eine kleine Erwähnung zu einer NTE fand. Es gibt sie also doch: Die NTE bei scheinbarem Hirntod.

Wenn allerdings alle Maschinen abgestellt worden wären (was Gott sei Dank nicht passierte), dann hätte das unweigerlich zur 3. Todesform: Dem Biologischen Tod geführt.

Was ist der Biologische Tod?

Der Biologische Tod ist die Folge von klinischem Tod und Hirntod. Diese letzte Phase ist geprägt vom Auftreten der ersten sog. sicheren Todesmerkmale, wie etwa Totenflecke, die rund zwanzig bis dreißig Minuten nach dem Tod entstehen. Wenige Stunden später tritt die Totenstarre auf, die zwei bis drei Tage anhält. Rund 24 Stunden nach dem Tod beginnt bereits die Zersetzung des Körpers durch Bakterien und Enzyme. Zu diesem Zeitpunkt hat der Körper den Stoffwechsel bereits vollständig eingestellt.

Dann ist wirklich Ende im Gelände…zumindest was den Körper angeht.

Dann sind wir tatsächlich tot und können nicht mehr wiederbelebt werden.

Ich hab dir nun schon 2 Beispiele von Nahtoderfahrungen vorgestellt und wenn Dich das interessiert, dann kannst Du unter www.nderf.org noch tausende anderer Berichte lesen. Diese Webseite hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen zu ermutigen, ihre Erfahrungen anhand eines Fragebogen der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Eine sehr beeindruckende Sammlung.

Doch jetzt interessiert Dich bestimmt, was es denn mit diesen Nahtoderfahrungen genauer auf sich hat?…

Was sind eigentlich Nahtoderfahrungen?

Als eine Nahtoderfahrung (kurz: NTE) bezeichnet man die besondere Erfahrung eines Menschen am Rande des Lebens bzw. Todes, welche das Leben der Betreffenden nachhaltig prägt und zumeist extrem positiv beeinflusst.

Es gibt bis heute allerdings keine allgemeingültige Definition für Nahtoderfahrungen. 

Viele Nahtoderfahrene sind oft gänzliche ohne Bewusstsein und häufig augenscheinlich klinisch tot, da Herzschlag und Atmung aussetzten. Auch wird zumeist keinerlei Hirnaktivität mehr gemessen.

Und das ist das Abgefahren daran:

Das ist, laut unserem materialistischen Weltbild, einfach unmöglich.

Denn im Zustand von Bewusstlosigkeit oder des klinischen Todes kann “man” normalerweise keine bewusste Erfahrung machen. So ist zumindest die herrschende Lehrmeinung. Doch die wird durch die Berichte von Nahtoderfahrenen auf den Kopf gestellt. Denn diese Menschen erleben nicht nur bewusst die schönsten Dinge, sie halten diese auch für absolut real und für das Beste, was ihnen jemals in ihrem Leben wiederfahren ist.

Sollte unmöglich sein!, ….ABER: Es gibt sie – diese Erfahrungen!

Übrigens taucht der Begriff „Nahtoderfahrung“ erstmals 1975 bei Raimond Moody in seinem Bestseller „Leben nach dem  Tod” auf und revolutionierte die Wissenschaft.

Seitdem untersuchen Ärzte, Wissenschaftler, Psychologen, Biologen, Neurologen und Hirnforscher dieses Phänomen eingehend. Doch bis heute konnte keine vernünftige wissenschaftliche oder medizinische Erklärung für dieses Phänomen geliefert werden. Die Forschung steht vor einem Rätsel.

Die bedeutsamen Elemente einer Nahtoderfahrung nach Raimond Moody

Raimond Moody führt in seinem Besteller „Leben nach dem Tod“, der 1975 erschien, 14 mögliche Elemente auf, die eine NTE beinhalten kann, aber nicht muss.

Diese Elemente tauchen also nicht bei allen Nahtoderfahrenen auf, aber zumindest eines dieser Elemente erlebt jeder:

1.   Verlassen des Körpers, Schweben an der Zimmerdecke

2.   Die zunächst verwirrende Erkenntnis des Todes

3.   Die Schmerzen verschwinden, tiefer Friede tritt ein

4.   Durch einen dunklen Tunnel bewegt der “Tote” sich zu einem fernen Licht

5.   Geräusche, oft unangenehm, wie Brausen oder Rauschen

6.   Eintritt in eine lichterfüllte andere Welt

7.   Der Nahtod-Erlebende wird von vorher verstorbenen Freunden und Verwandten empfangen

8.   Begegnung mit einem Liebe und Verständnis ausstrahlenden höheren Lichtwesen

9.   Lebensrückblick: In dieser Rückschau beurteilt der “Verstorbene” oft die Taten seines Lebens

10. Die Zeit ist stark gerafft

11. Aufforderung, oft durch das Lichtwesen, zur Umkehr ins irdische Leben

12. Widerwillige Rückkehr ins irdische Leben

13. Die NTE ändert die Person und deren Sicht auf die Welt völlig.

14. Die Angst vor dem Tod verschwindet.

Und welche 12 Dinge, Du von Menschen mit einer Nahtoderfahrung für Dein bedeutungsvolles Leben lernen kannst, erfährst Du im nächsten Blog-Beitrag. 

Bleib entspannt!

Alles Liebe

Jeanette

Kann man die Angst vor dem Tod eigentlich überwinden?

Kann man die Angst vor dem Tod eigentlich überwinden?

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Was ist eigentlich Angst?

Jeder kennt das Gefühl von Angst und diese heimliche Beklommenheit, die sich im ganzen Körper ausbreitet, wenn wir an bestimmte angstauslösende Dinge, Situationen oder z.B: an den eigenen Tod denken.

Das Wort Angst (griech.: agchein: lat: angere) bedeutet soviel wie „Enge“, „würgen“ oder „die Kehle zuschnüren“. Etwas scheint uns zu erdrücken. Wohingegen sich das Wort „Furcht“ auf ein konkretes Ereignis bezieht, ist die Angst eher diffus und daher „unkonkret“.

Das Gefühl der Angst zeigt sich im Körper durch beschleunigten Herzschlag, vermehrte Schweißabsonderung, schnellerem oder gestocktem Atemfluss. Die Pupillen sind erweitert. Die Sinne geschärft. Unser Körper stellt sich auf Kampf, Flucht oder Totstellen ein.

Doch die Angst ist nützlich, denn sie warnt uns vor möglichen Risiken oder initiiert schon mal Handlungsalternativen für die Zukunft. Ohne Angst hätte die Menschheit evolutionsbiologisch nicht überlebt.

 

Doch woher kommt die Angst vor dem Tod?

Es gibt viele Gründe, warum Menschen Angst vor dem Tod haben und eines ist wichtig zu wissen: jeder hat in seinem Leben schon einmal Angst vor dem Tod gehabt!

Die Angst vor dem Tod resultiert oft aus der Angst vor dem Fremden, dem Unbekannten. Und sie ist ja nicht unbegründet, denn wir wissen alle, dass wir sterben werden. Da beißt die Maus keinen Faden ab! Letzten Endes wissen wir nicht wirklich, was uns auf der „anderen Seite“ erwartet oder wie unser Übergang sein wird oder ob danach noch was kommt. Daher liegt es in der Natur des Menschen, dass wir uns vor dem fürchten, was wir nicht kennen.

Wenn die Angst vor dem Tod jedoch krankhafte Züge annimmt, spricht man von Thanatophobie (thantos = Tod; phobie = Angst, Furcht). Das ist eine gesteigerte Angst und Beklemmung vor dem Tod im allgemeinen oder dem Sterben. Die Thanatophobie ist eine Form der Angststörung und deren Behandlung gehört in professionelle Hände. Kurz gesagt: Jemand der unter Thanatophobie leidet stirbt bereits zu Lebenzeiten – psychisch und sozial, denn er kann das Leben nicht mehr genießen und die Lebensfreude kommt abhanden.

6 mögliche Gründe, warum Menschen den Tod fürchten:

  • Angst vor dem Unbekannten

  • Angst vor der Auslöschung der Person, also Angst vor der Nicht-Existenz.

  • Emotionale Distanz zum Tod: der Tod wird verdrängt und tabuisiert.

  • Sorge um die Hinterbliebenen, gerade wenn es sich zum Beispiel um kleine Kinder oder um schutzbedrüftige Angehörige handelt.

  • Angst vor einem strafenden Gott oder vor einem Urteil über die „Lebensführung“.

  • Angst vor Krankheit und Siechtum oder dass man vor dem Tod Schmerzen erleiden muss.

Welche „Strategien“ nicht wirklich funktionieren

Es hilft wenig, den Tod zu „verklären“ oder zu romantisieren, noch ist es hilfreich, den Tod zu negieren. Der Tod ist eine Tatsache, an der keiner vorbeikommt. Die folgenden „Strategien“ sind zwar durchaus verständlich, tragen jedoch nicht wirklich dazu bei, Ängste in Bezug auf Sterben und Tod zu reduzieren:

  • das Thema wird totgeschwiegen – man redet nicht darüber

  • der Tod wird romantisiert oder verklärt

  • der Tod wird negiert

  • das wirkliche „Leben“ wird auf „später“ verschoben (also auf das Jenseits)

  • starke Wissenschaftsgläubigkeit: der Tod ist das Ende!

  • starke Religiosität: der Tod ist der Eintritt ins Paradies!

Selbst religiöse Menschen können zu Lebzeiten Angst vor dem Sterben und dem Tod entwickeln, wenn sie es bislang vermieden haben, sich mit dem Tod bewusst auseinanderzusetzen. Denn vor diesem kleinen Zweifel, was wann und wie kommen wird, ist keiner gefeiht. Was daher am ehesten Erfolg verspricht, ist eine bewusste, rationale und emotionale Auseinandersetzung mit der Tatsache der Endlichkeit:

offen, mitfühlend und neugierig.

 

Was Du konkret tun kannst, um Deine Angst vor dem Tod zu überwinden

  1. Wir müssen akzeptieren, dass der Tod zum Leben dazugehört, sozusagen ein elementarer Bestandteil des Lebens selbst ist.

  2. Viele Millionen Menschen vor uns haben es bereits geschafft! Das sollte Mut machen!

  3. Dem Tod ins Angesicht schauen: Wenn wir den Tod allerdings verdrängen und ihn aus unserem Leben ausklammern, dann kommt er irgendwann – über kurz oder lang – mit Gepolter durch die Hintertür wieder herein.

  4. Wir können ihm nicht entkommen und daher ist es mehr als vernünftig, sich schon zu Lebzeiten mit dem Unvermeidlichen zu beschäftigen. Sich ganz bewusst mit seiner Angst auseinanderzusetzen.

  5. Und jeder auf seine Art. Manche gehen auf den Friedhof, andere sprechen mit Sterbenden und wieder andere meditieren über den Tod.

  6. Was auch immer für Dich geeignet ist: TU es!

  7. Denn eine Tatsache bleibt bestehen: Du wirst sterben! Das ist totsicher!

  8. Doch wir dürfen unserer Angst mit Mitgefühl begegnen.

Du willst Dich noch intensiver mit Deiner Angst vor dem Tod beschäftigen? Dann trag’ Dich in meinen Infoletter ein und als Dankeschön erhältst Du meine 37 Tipps für einen entspannteren Umgang mit dem Tod inklusive Buch-Tipps.

Erfolgsbeispiele aus der Praxis

Eine meiner Klienten, Claudia S. (Name geändert) hatte Zeit ihres Lebens Angst: Angst vor Krankheit, Angst vor Siechtum und Angst vor dem Tod. Doch sie wollte sich ihrer Angst stellen und war bereit sich mit ihrer Angst auseinanderzusetzen. Nach vielen Gesprächen über ihre Ängste, dem Erlernen von Entspannungstechniken und dem „Sich-Stellen“ der eigenen Vergänglichkeit absolvierte sie einen Hospizbegleiterkurs und verlor ihre Ängste vor dem Tod, sodass sie später sogar ihre Mutter beim Sterben auf mitfühlende Art und ohne Angst begleiten durfte. Sie sagte später lächelnd: „Das soll jetzt nicht morbide oder abgefahren klingen, aber das Begleiten meiner Mutter in den Tod war für mich das Schönste und Berührendste, was ich jemals erlebt habe und ich bin dankbar für jeden Augenblick des Dabeiseins!“

Eine andere Klientin – Andrea W. (Name geändert) hatte Angst vor dem Verlust der Eltern. Sie entwickelte zunehmend eine Depression, weil ihr mittlerweile ihre destruktiven Gedanken enormen Stress verursachten. Als sie sich mit ihrer Gedankenwelt, ihren Überzeugunnge und Grundannahmen (sog.: MIND-SET) über das Leben und den Tod beschäftigte, erhielt sie die Kontrolle über ihr Leben zurück. Später sagte sie: „Ich war gefangen in mir selbst. Heute lass ich mich nicht mehr so leicht durch Dinge, die ich eh nicht ändern kann, aus der Fassung bringen! Das entspannt total!“

Also bleib entspannt und denk daran: Die Angst vor dem Tod ist immer auch die Angst vor dem Leben.

 

P.S. Du willst Deine persönliche Entwicklung vorantreiben? Dann melde Dich für meinen kostenlosen wöchentlichen Infoletter „Relaxte Impulse“ an und ich schenke Dir 3 PDF-Dateien mit spannenden Inhalten:

* Bist Du schon glücklich? Oder wartest Du lieber noch…

* 37 Anti-Stress-Tipps für einen entspanntern Umgang mit dem Tod.

* Aus die Maus! Oder kommt da noch was..? Ein Fragebogen für mehr Selbsterkenntnis

 

 

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Nahtoderfahrung – Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Nahtoderfahrung – Gibt es ein Leben nach dem Tod?

zeitwellen-Blog

Deine Zeit für's Wesentliche!

Was denkst Du eigentlich über den Tod? Glaubst Du, dass es danach irgendwie weitergeht oder ist für Dich einfach Ende im Gelände? Und warum reden wir eigentlich so selten über unsere Vorstellungen vom “Danach”?

Der Tod und alles was damit zusammenhängt, macht vielen Menschen Angst. Doch Menschen, die sich intensiver mit der Tatsache ihrer eigenen Endlichkeit auseinandersetzen, leben bewusster und oftmals auch glücklicher.

Aber warum ist das so?

Vielleicht, weil der Tod dadurch seinen Schrecken verloren hat?
Vielleicht, weil diese Menschen sich für eine andere Wirklichkeit öffnen konnten?
Vielleicht, weil mit dem Interesse auch eine Art Einsicht Einzug in das Leben dieser Menschen gehalten hat: dass der Tod anders ist, als wir uns das heute vorstellen? Dass der Tod womöglich gar nicht exisitert und somit nur eine Ilussion ist?

Was auch immer Du momentan darüber denken magst – es gibt Menschen, die ganz außergewöhnliche Erfahrungen gemacht und die die Gewissheit erlangt haben, dass der Tod nicht das Ende ist. Diese Menschen sind entweder aufgrund einer Nahtoderfahrung zu dieser Einsicht gelangt oder hatten ein empathisches Erlebnis am Sterbebett eines Angehörigen. Oder sie hatten nach dem Tod eines Angehörigen “seltsame” Phänomene erlebt, die ihre Sicht auf den Tod relativierten.

Ich freue mich sehr, wenn Du mir schreibst, was Du über den Tod und das Danach denkst: kontakt@zeitwellen.life.

Wissenswertes:

Nahtoderfahrungen sind innere Erlebnisse an der Grenze zwischen Leben und Tod. Sie können auftreten, wenn ein Mensch durch Unfall, Krankheit etc. klinisch tot ist und das Gehirn zu diesem Zeitpunkt keinerlei Aktivität mehr zeigt.

Diese Erlebnisse verändern Menschen nachhaltig und dauerhaft zum Positiven, weil sie die Angst vor dem Tod überwunden haben!

Ca. 4 Millionen Deutsche haben bereits ein solches Erlebnis gehabt und ca. 13 Millionen US-Amerikaner (aus anderen Bevölkerungsgruppen gibt es zu wenig verlässliches Zahlenmaterial). Und es werden immer mehr, da die medizinischen Möglichkeiten einer Wiederbelebung nach Herzkreislaufstillstand zunehmen.

Das bedeutet:

  • Ca. 4 % der derzeitigen Weltbevölkerung (Stand 4.3.18) haben mindestens 1x in ihrem Leben eine Nahtoderfahrung gemacht.

  • Das sind bislang ≈ 30.370.673 Menschen mit einer Nahtoderfahrung!

 

≈Deutsche mit einer Nahtoderfahrung

≈US-Amerikaner mit einer Nahtoderfahrung

Nahtod-Erfahrungsberichte:

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Was wir vom Tod lernen können, um erfüllt zu leben

Was wir vom Tod lernen können, um erfüllt zu leben

zeitwellen-Blog

Deine Zeit für's Wesentliche!

Hast Du Dich schon einmal mit der Tatsache Deiner eigenen Endlichkeit beschäftigt? Und was löste das für Gefühle in Dir aus? Können wir vom Tod tatsächlich lernen, erfüllter zu leben? 

Heute möchte ich Dir das Buch “Die fünf Einladungen – Was wir vom Tod lernen können, um erfüllt zu leben” von Frank Ostaseski vorstellen, welches den Tod auf eine mitfühlende und hoffnungsvolle Art und Weise in unser Leben integrieren hilft. Der Autor beginnt sein Buch mit den folgenden Zeilen:

“…Leben und Tod kommen immer im Paket – das eine erhält man nicht ohne das andere. So wird der japanische Zen-Begriff shoji für den Kreislauf von Geburt und Tod wörtlich als »Geburt-Tod« übersetzt. Die einzige Trennung zwischen den beiden besteht in dem kleinen Bindestrich, einer schmalen Linie, die sie wiederum verbindet: Ohne Gewahrsein für den Tod können wir nicht wirklich lebendig sein. Der Tod wartet nicht am Ende eines langen Weges auf uns. Er ist immer da, im Innersten jedes einzelnen Augenblicks. Er ist der heimliche Lehrer, versteckt, aber dennoch für alle sichtbar. Er hilft uns zu entdecken, was am wichtigsten ist im Leben. Und das Gute daran ist: Wir brauchen nicht bis ans Ende unserer Tage zu warten, um die Weisheit zu finden, die der Tod uns zu bieten hat.”

Den Tod als Lehrer begreifen?

Auch wenn uns der Tod an allen Ecken und Enden begegnet, ob im Fernsehen, im Radio, in der Zeitung… so ist es doch immer der Tod der anderen. Unser Tod dagegen scheint noch in weiter Ferne zu liegen – so hoffen wir jedenfalls. Doch das Beschäftigen mit dem eigenen Tod kann uns zu wahrer Freiheit, Demut und Großherzigkeit verhelfen, wenn wir ihn einladen, Gast “unseres Hauses” zu sein und ihn nicht draußen vor der “Tür unseres Lebens” unbeachtet stehen lassen. Denn der Tod ist geduldig. Er kann warten! Aber wir sollten nicht warten! Nicht warten auf die Rente oder den nächsten Urlaub, um endlich erfüllter zu leben. Wir könnten jetzt damit beginnen, genau in diesem Moment, erfüllt zu leben. Indem wir uns umschauen, …wirklich hinschauen, auf das, was wir haben, … was bereits da ist!

Die 5 Einladungen:

1. Warte nicht.
2. Heiße alles willkommen, wehre nichts ab.
3. Gib dich ganz in die Erfahrung.
4. Finde mitten im Chaos einen Ort der Ruhe.
5. Kultiviere den Geist des Nicht-Wissens.

Hier kannst Du Dir den Buch-Trailer auf YouTube anschauen.

Und für die ganz Mutigen habe ich einen Fragebogen erstellt, der Dir mehr Klarheit über Deine Einstellungen zum Leben, dem Sterben, dem Tod & dem Danach bringen soll. Ein 1. Schritt sozusagen, um den Tod in Dein Leben einzuladen. Du kannst diesen Fragebogen auch ausgefüllt an mich schicken. Darüber würde ich mich sehr freuen. Ich würde diesen als Grundlage für ein neues Kurskonzept nutzen, das gerade in Arbeit ist.

Hier kannst Du den Fragebogen herunterladen.

Alles Liebe!
Jeanette

P.S.: Wie gefällt Dir eigentlich meine Website zeitwellen.life? Magst Du mir Feedback geben, indem Du auf diesen Link klickst?

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Die Brüder Löwenherz machen es vor

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zeitwellen-Blog

Deine Zeit für's Wesentliche!

Wie würde Dein Leben wohl aussehen, wenn Du keine Angst mehr vor dem Leben und Deine Angst vor dem Tod überwunden hättest? Wenn Du in der Gewissheit leben könntest, dass das Leben ewig währt? 

Genau das hat Jonathan vor…

Denn jeden Abend erzählt er seinem kleinen Bruder Krümel vom Land Nangijala – dem Land der Sagen und der Märchen. Nangijala ist das Land, in das die Menschen nach dem Tode kommen. Und bald ist es soweit – Jonathan und Krümel treffen sich in dem geheimnisvollen Paradies, in dem alle Menschen friedlich zusammen leben. Doch das Leben in Nangijala wird von einem grausamen Tyrannen bedroht – und damit beginnt ein aufregendes Abenteuer für die Brüder Löwenherz.

Astrid Lindgrens fantastischer Abenteuerroman für Kinder wurde vielfach ausgezeichnet und u.a. für den Deutschen Jugend-Literaturpreis nominiert. Doch dieses Buch ist viel mehr als “nur” ein Buch für Kinder. Ich finde, es ist ein Buch auch für Erwachsene. Denn es geht um Mut und Ängste, um Verzweiflung und Hoffnung, um Bangen und Entscheidungen treffen. Es geht letzten Endes um die Überwindung der Angst. Eine Angst, die uns vor dem eigentlichen Leben abhält. Einer Angst, die uns unser wahres Potential nicht leben lässt und schließlich um Vertrauen, das die Angst überwindet. Und der kleine Krümel zeigt uns letzten Endes, dass es jeder schaffen kann: auch die kleinen und scheinbar Schwachen.

Du musst springen!

Manchmal stehen auch wir vor einem solchen “Abgrund” und trauen uns nicht zu “springen”. Aus Angst vor der Veränderung. Aus Angst vor der Ungewissheit und dem was kommen mag. Wir belassen lieber alles beim Alten. Doch dann…eines schönen Tages, wagen wir den alles verändernden Schritt: Wir “springen” ins Ungewisse. Und siehe da…!

Ich wünsche Dir den Mut, Dich ab und an aus Deiner Komfortzone zu lösen und Dich bejahend in eine anstehende Veränderung zu “stürzen”. Wer weiß! Vielleicht ist es ja doch besser, als gedacht.;)

Ich freue mich, wenn Du diesen Artikel mit Deinen Freunden und Bekannten teilst.
Herzlichen Dank!

Alles Liebe!
Jeanette

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