0151 22668800 kontakt@zeitwellen.life
Karma – was ist das eigentlich?

Karma – was ist das eigentlich?

Du hast sicherlich schon öfters von “Karma” gehört. Es wird mittlerweile sogar in der Werbung, als sog. “Karma-Marketing” benutzt. Aber was verbirgt sich eigentlich hinter diesem Begriff?

Woher stammt der Begriff “Karma”?

Das Wort “Karma” entstammt der altindischen Sprache des Sanskrit und bedeutet dort soviel wie “Wirken” oder “Tat”.

Laut vielen fernöstlichen Philosophien wirkt alles, was Du jemals in Deinem Leben gedacht, getan oder gefühlt hast, auf Dich zurück.

Es ist das Gesetz von Ursache und Wirkung.

Karma bedeutet aber nicht irgendeine Form von Bestrafung, sondern ist eher als eine gerechte Gesetzmäßigkeit zu verstehen. Ein logische Schlussfolgerung sozusagen.

Es geht im Leben immer um Lernen, Wachsen und mehr Mitgefühl und Liebe für sich und andere zu entwickeln.

Das erfahren wir auch aus den Informationen von Menschen, die schon einmal eine sog. Nahtoderfahrung hatten. Vielen von ihnen berichten, dass sie sich ihr eigenes Leben einmal anschauen mussten bzw. sollten.

Sie schlüpften dabei sogar in die Rolle des Gegenübers, und erlebten und fühlten, wie ihre Aussagen oder Taten beim anderen angekommen waren, also wie dieser sich dabei gefühlt hatte. Besser kann man nicht lernen!

Du kennst das auch aus dem Sprichwort: “Wie Du in den Wald reinrufst, so schallt es zurück.” oder “Was Du nicht willst, dass man Dir tu’, das füg auch keinem anderen zu!”

Karma verstehen

Zugegeben: Das Prinzip des Karma zu verstehen und für sich zu nutzen, ist nicht ganz leicht.

Im Buddhismus zum Beispiel kann Karma vieles zugleich sein.

Der Dalai Lama sagt in seinem Buch “Der Weg zum Glück”:

“Manche Menschen missverstehen das Konzept vom Karma. Sie interpretieren die Lehre so, als sei alles vorherbestimmt, als gäbe es nichts, was der Einzelne daran ändern könnte. Der Ausdruck Karma oder Handlung steht für eine aktive Kraft; es bedeutet, dass zukünftige Geschehnisse in unseren eigenen Händen liegen.”

Relaxte Impulse abonnieren und Gratis-Tipps sichern!

Hol’ Dir jeden Sonntag relaxte Impulse bequem aus Deinem E-Mail-Postfach und sichere Dir jede Menge Vorteile exklusiv für Abonnenten!

Karma entfaltet sich schon in diesem Leben

Es geht also nicht nur um “das nächste Leben”, sondern Dein Karma kann sich eben auch schon in diesem Leben entfalten.

Was Du für andere Menschen tust oder eben nicht tust, hat Auswirkungen – sozial, politisch, rechtlich, menschlich und eben karmisch.
In der Bibel heißt es ja auch: Wir ernten, was wir säen! Wenn Du Apfelkerne säst, kannst Du nicht erwarten, dass da ein Birnbaum draus wird.

Karma soll Dir helfen zu wachsen. Karma soll nützen, nicht schaden.
Karma ist weder gut noch schlecht. Karma ist einfach.

 

Alles eine Frage der Absicht

Im Karma geht es immer um die dahinterliegende Absicht, also wie Deine Motive aussahen. Aus welchem Grund Du was getan, gedacht oder gefühlt hast.
Hier ein Beispiel:
Ein Mann hat ein scharfes Messer in der Hand. Er schneidet einen anderen Menschen damit, der daran verstirbt.

Was denkst Du nun darüber?
Ist das furchtbar? Unfassbar? Muss der Mann durch ein Gericht verurteilt werden?
Hmm! Jetzt kommt es auf den Kontext an: Der Mann ist ein Chirurg, der eine Operation an einem Menschen mittels eines Skalpells durchführt. Leider verstirbt der Mensch während der Operation.
Hat der Chirurg nun “schlechtes ” Karma angesammelt? Nein! Er hatte die Absicht zu helfen, nicht zu schaden. Dass es letzten Endes doch missglückt, lag nicht in seiner Hand.

 

Die Macht Der Eigenverantwortung

Karma hängt eng mit dem Wert bzw. dem Bedürfnis nach Eigenverantwortung zusammen. 

Denn wer Verantwortung für sein Denken und Handeln übernehmen kann, ist frei.

Freiheit bedeutet hier, im Wissen zu leben, dass Du Dein Denken und Fühlen selbst bestimmst:

  • dass Du selbst dafür verantwortlich bist, was Du denkst oder fühlst und

  • dass Du die Erkenntnis in Dir trägst, dass nicht die anderen oder die Umstände für Dein Denken und Fühlen verantwortlich gemacht werden können, sondern nur Du selbst.

Eigenverantwortung heißt nicht „Was kann ich dafür?“, sondern „Was kann ich dafür tun?“.

Wir haben einen freien Willen und können uns bewusst entscheiden, was wir denken oder fühlen wollen. Auch wenn die Umstände noch so schrecklich sind, steht es mir frei, mich schrecklich zu fühlen oder mit einigem Abstand die Situation anders zu bewerten.

Wenn einem bewusst ist, dass Gefühle nur auf Bewertungen beruhen und oftmals Vergleiche mit den Erfahrungen aus der Vergangenheit darstellen, dann kann man sich als frei erleben.

Ein Leben in Eigenverantwortung führt also zwangsläufig zu einem Leben gedanklicher und emotionaler Freiheit. Und zu “besserem” Karma.

Oder anders ausgedrückt: Zu weniger Stress in Deinem Leben;)

Ich wünsche Dir eine herrliche Woche voll inspirierender Eigenverantwortung.

100% sicher. Du kannst Dich jederzeit mit einem Klick wieder abmelden. Neben vielen kostenfreien Infos, Tipps & Übungen schicke ich Dir auch E-Mails zu meinen Coaching- und Onlineangeboten. Hinweise zum Datenschutz findest Du hier.

Wie Du Wartezeiten für Dich nutzen kannst!

Wie Du Wartezeiten für Dich nutzen kannst!

Letzten Sonntag musste ich mal wieder warten … auf den Eiswagen! Der Eiswagen fährt an warmen Tagen mit Gebimmel und in jedem Jahr mit der gleichen Melodie durch unsere Siedlung. Ich erwische ihn zumeist erst auf seiner Rückfahrt und bis dahin heißt es warten. Genauso wie auf dem Bild. Nur ist da bei mir keine Wand, dafür aber eine Lorbeer-Hecke. Und da machte ich eine interessante Entdeckung …

 

Das dauert …!

“Maaaaaan, das dauert! Ich will jetzt ein Eiiiiissss! … Naja, ich kann ja froh sein, dass er überhaupt wieder hier lang fährt. Letztes Jahr kam er ja gar nicht vorbei … trotzdem. Was macht denn der so laaaaange??? Ach guck’ mal … was ist das denn?”

Ich schau mir also die sich vor mir befindende Lorbeer-Hecke etwas genauer an, um die Wartezeit zu überbrücken.

Schließlich will ich ja nicht wie ein kleines Kind quengelnd am Straßenrand stehn.  Ich bin ja schon groß! 😂

Also betrachte ich die Hecke bzw. deren “Gäste” etwas genauer.

“Mensch! Da sind ja hunderte von Bienen! Die sind aber alle busy! Was für eine Pracht!”

Ein einziges Summ-Konzert, ein Gebrumme und Gewusel dröhnt an meine Ohren und erfreut meine Äuglein. Da wäre mir doch glatt diese ganze Schönheit entgangen.

Das hab’ ich so noch gar nie nicht wahrgenommen?!

 

Wartezeiten überbrücken

Wir alle müssen hin und wieder Wartezeiten überbrücken.

Wir warten auf den Bus oder den Zug.

Wir warten auf eine Lieferung oder wir warten auf den Sommer.

Wir warten auf das Ergebnis eines Tests oder auf den Befund des Arztes.

Wir warten an der Kasse oder an der Tankstelle. Wir warten und warten und warten. 

Und weißt Du was ich bis vor Kurzem auch noch nicht wusste? 

Wir verbringen doch tatsächlich durchschnittlich 374 Tage unseres Lebens mit Warten!!!

Na, wenn das mal kein Grund ist, diese Zeit angenehmer zu gestalten. Ich überlege gerade, wie die das wohl errechnet haben???

Also üben wir uns im Warten … und fangen gleich mal an. Hast Du Lust auf eine Übung? Dann los! Und warte wirklich bis zum Schluss … Überraschung 😉
(Ich hatte mal in einem Seminar die Teilnehmer gaaanze 5 Minuten bewusst warten lassen mit diesem Video. Das war ein Einstieg der anderen Art;))

—–

Dank an Creative Commons:https://creativecommons.org und Startgrid: https://www.youtube.com/watch?v=UIrLyE7iz50&t=5s 

Lust auf Relaxte Impulse?

Dann hol’ Dir meine 33 etwas anderen

Anti-Stress-Tipps für mehr SelfCare!

Was passiert eigentlich mit uns während des Wartens?

Das hängt vom Grund unseres Wartens ab.

  1. Es gibt das “Vorfreude-Warten”, wenn wir voller Spannung oder Freude auf etwas Schönes oder Leckeres warten.

  2. Es gibt das “Bange-Warten”: Wenn das Warten zu Ende ist, ändert sich unser Leben.

  3. Es gibt das “Zeit-tot-schlagen-Warten”: Wenn wir momentan nichts mit uns anzufangen wissen, egal ob wir uns beim Arzt, auf dem Bahnsteig oder zu Hause auf dem  Sofa befinden und bis zum nächsten Highlight des Tages diese Zeit mit eher belanglosen Tätigkeiten, wie  z. B. “Daddeln” auf dem Handy verbringen.

Manche Wartezeiten sind eine Art “Zwischenzustand” zwischen Hoffen und Bangen. 

Wartezeiten empfinden die meisten als eher unangenehm.

Es sei denn, wir haben gelernt, Wartezeiten kraftvoll für uns zu nutzen.

Wenn wir nicht warten können bedeutet das immer, dass wir lieber dort – in der Zukunft – wären und der Zustand jetzt – in der Gegenwart – irgendwie unbefriedigend ist. Wir wollen vor dem Hier und Jetzt fliehen. Wir halten es nicht aus. Werden ungeduldig oder reagieren gereizt.

Eckart Tolle sagt hierzu: „Der Mensch lebt unbewusst so, als ob der jetzige Moment ein Hindernis sei! Er möchte innerlich Hinwegstreben vom jetzigen Moment in der Hoffnung, dass der nächste Moment besser sei!“

Tja, manchmal keine leichte Aufgabe.
Manche Menschen haben allerdings gelernt, zu warten und es ist sehr wichtig, dass wir diese Überbrückungszeiten nicht als vertane Zeit, sondern als Chancen nutzen.

Denk an die 374 Tage!!!

 

Was also tun?

1. Gute Gedanken denken, z. B.

  • „Auch das geht vorüber!“

  • „Mal schaun, was es jetzt hier alles zu entdecken gibt!”

  • “Ach ein Mensch. Mit dem kann ich mich ja mal unterhalten!”

  • „Ärgert mich das in 5 Jahren auch noch?“

2. Humor nutzen
3. Achtsamkeitstraining machen z. B. den Atem betrachten
4. Oder sich einfach ablenken 😂, mit Dingen, die Freude bereiten.

Oder sich mal dieses Video anschauen: Hättest Du warten können? Klick’ hier!
So wünsche ich Dir erstmal eine wunderschöne Woche und viele tolle Erkenntnisse beim Warten.

Es gibt nicht DIE Depression

Es gibt nicht DIE Depression

Wenn die Tage kürzer werden und es früher dunkel wird, kriechen bei einigen Menschen auch vermehrt “dunkle und trübe” Gedanken aus ihren Löchern. Die Stimmung wird unstet. Der Antrieb weniger. Die Freude verabschiedet sich. Was ist passiert?

Ich würde mich am liebsten einbuddeln …

Menschen, die von Natur aus einen Hang zu Schwermut und Niedergeschlagenheit haben, haben es von November – März nicht ganz so leicht.

Ihnen fehlt das Sonnenlicht. Sie ziehen sich mehr zurück. Wollen sich am liebsten einbuddeln.

Dabei müssen gerade diese Menschen jeden Tag raus und das Sonnenlicht förmlich aufsaugen, selbst wenn der Himmel bedeckt oder das Wetter trübe ist.

Aber das muss noch keine Depression sein! 

Bei einigen erhöht sich allerdings saisonal die Anfälligkeit für depressive Erkrankungen.

 

Doch was ist eigentlich eine Depression?

Depression kommt vom lateinischen Wort deprimere und bedeutet niederdrücken.

Doch es gibt nicht DIE Depression, sondern eher Formen und Schweregrade.

Ganz allgemein kann man aber folgendes sagen:
Depression ist eine ernste psychische Krankheit, die das Denken, Fühlen und Handeln der Betroffenen beeinflusst und erhebliches Leiden verursacht.

Menschen, die an einer Depression erkrankt sind, können sich selten allein von ihrer gedrückten Stimmung, Antriebslosigkeit und ihren negativen Gedanken befreien.

Aber es gibt gute und effektive Möglichkeiten der medikamentösen und psychotherapeutischen Behandlung.

 

Folgende Symptome können auftreten:

 

  1. Gedrückte Stimmung

  2. Interessen- oder Freudlosigkeit

  3. Antriebsmangel bzw. erhöhte Ermüdbarkeit

  4. Das Treffen von Entscheidungen fällt schwer

  5. Verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit

  6. Vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen

  7. Gefühle von Schuld und Wertlosigkeit

  8. Negative und pessimistische Zukunftsperspektiven

  9. Suizidgedanken/-handlungen

  10. Schlafstörungen

  11. Verminderter Appetit

  12. Abnahme der Libido

Hier geht’s zum Selbsttest der Depressionshilfe.

Sonderform Dysthymia

Und eine Sonderform der Depression ist die sog. “Dysthymia”.

Die depressiven Symptome dauern mehrere Jahre lang an. Sie schränken das Leben der Betroffenen erheblich ein und verursachen großes Leid. Doch sind die Symptome weit weniger stark ausgeprägt bzw. abgeschwächt. 

Und das einzige Video auf deutsch zur Dysthymia habe ich hier gefunden.

Hier wird sehr gut erklärt, was das Fatale und auch “Gemeine” an der Dysthymia ist. 

Daher gehen diese Menschen seltener zum Arzt und landen noch weniger beim Psychotherapeuten.

Diese Menschen denken eher: 

“Ich muss mich nur noch doller anstrengen… ich bin zu faul, deshalb geht es mir so schlecht…ich bin halt so…wenn ich nur mehr… dann würde es mir besser gehen…ich bin einfach zu doof, selber schuld, schlecht etc…”

Mehr Informationen zur Dysthymia findest Du hier!

Manchmal will uns eine Depression auch Gelegenheit zum Innehalten geben.

Und vielleicht will sie Dir auch nur klar machen:

“Hey, Du hast an irgendeiner Stelle Deine Wut übersprungen!”.

Manchmal kündigt die Depression auch eine umwälzende Transformation an – eine Art Häutung.

Manchmal…

Du siehst, es gibt so viele Arten und Facetten der Depression.

Doch einen gemeinsamen Nenner haben alle: emotionales und mentales Leid

Falls Du jemanden kennst, auf den das Gesagte zutreffen könnte, ermutige ihn oder sie, sich Hilfe und Unterstützung zu suchen.

Sprich’ es an!

Wie Dir Facebook hilft, Deine Sicht auf die Welt zu ändern

Wie Dir Facebook hilft, Deine Sicht auf die Welt zu ändern

Wusstest Du schon, dass Dir Facebook helfen kann, Deine Welt anders zu sehen? Wie das geht? Ganz einfach…

Ändere Dein Nutzerverhalten!

Wenn DU überwiegend auf Beiträge klickst oder diese mit GEFÄLLT MIR! markierst, in denen es um Angst, Wut, Hass oder Empörung geht, bekommst Du in Facebook nach und nach mehr solcher Videos, Posts und Beiträge zu sehen, in denen es eben um Angst, Wut, Hass oder Empörung geht.

Du denkst dann vielleicht:

„Siehste! Ich habs doch gleich gesagt: Die Welt ist ein schrecklicher Ort! Die Menschen sind bescheuert!“

Wenn Du aber für ca. 2 Wochen nur noch Beiträge über Freude, Liebe, Empathie, Mitgefühl etc. anklickst – auch wenn die jetzt schwer zu finden sind und in Deiner “Facebook-Welt” nur noch selten vorkommen – dann ändert Facebook Dein Nutzerverhalten und wird Dir in Zukunft wieder erfreulichere und liebevollere Beiträge präsentieren.

Und Du denkst jetzt vielleicht: „Ach, was ist die Welt doch für ein wundervoller Ort!“

DEINE Sicht auf die WELT HAT SICH GEÄNDERT!

Denn DU bestimmst, wie Du die Welt sehen möchtest.

Facebook ist für mich daher der virtuelle Ausdruck einer zeitlosen Wahrheit:

Du wirst, was Du denkst! 

Oder anders ausgedrückt: Du siehst das, was Du klickst!

Oder mit den Worten von Mooji, die ich leicht abgeändert habe;):

Du siehst die Welt nicht so, wie sie ist.
Du siehst die Welt so, wie Du (gerade drauf) bist.

Probier’s einfach mal aus!
So long und alles Liebe!

Jeanette

Mein Manifest

Der Tod ist nach wie vor ein Tabu!

Doch das können wir ändern!

 

Mit dem Online-Portal zeitwellen.life will ich auch an einem der größten Tabuthemen der Neuzeit rütteln – der Angst vor dem Tod – und zum Nachdenken anregen sowie Hilfestellungen im Umgang mit der Angst vor der eigenen Endlichkeit und damit der Angst vor dem eigenen Leben geben.

Denn diese Angst ist das größte Problem in Sachen zu viel Stress.

Ich habe nicht vor, die Gefühle von Menschen zu verletzen, die einen Verlust egal welcher Art, erlebt haben. Auch liegt es mir fern, den Tod in irgendeiner Form zu romantisieren oder ihn zu glorifizieren. Ich respektiere, wertschätze und achte alle Menschen in ihrer Trauer, da sie etwas sehr Wertvolles und Geliebtes in ihrem Leben verloren haben.

Mein Anliegen

Mein Anliegen ist es vielmehr, den Menschen Mut zu machen, sich mit ihrer eigenen Endlichkeit und dem Sterben und Tod auseinanderzusetzen, sodass sie daraus Kraft für ihr eigenes wundervolles und einzigartiges Leben schöpfen und ihrem Leben einen neuen Sinn geben können. Im Grunde tun hier meine Überzeugungen nichts zur Sache. Auch wenn meine Mission die Enttabuisierung und Angstreduzierung des Todes ist, liegt es mir fern zu “missionieren”.

Tatsächlich möchte ich durch das Online-Portal zeitwellen.life eher zum Nachdenken anregen und Impulse geben. Denn eine Frage, die mir noch niemand beantworten oder über die ich auch noch niemand ernsthaft habe diskutieren hören, ist die simple Frage: Warum sollte ein Gehirn kurz vor dem Tod seinem “Besitzer” so herrliche Eindrücke, liebevolle und wunderschöne Gefühle etc. bescheren, wenn es danach doch nur AUS ist? Wozu wäre das gut? Wenn es Ende wäre, dann wäre Ende. Schluß. Punkt. Wozu ein Feuerwerk abfackeln? Um es uns leichter zu machen? Wozu das denn? Wozu sollte das gut sein? Worin würde hier der Sinn liegen?

Die Welt ändert sich

Wir wissen alle, dass unsere Welt vor großen Veränderungen steht!  Und wir Menschen tun es – hoffentlich auch! Die Welt wird schneller, technischer und wir werden alle älter. Zumindest einige von uns. Was uns aber trotz aller technischen Raffinessen und medizinischen Fortschritte nach wie vor eine “Heiden”-Angst einjagt, ist die Frage nach dem:

WARUM GEHT ALLES IRGENDWANN MAL ZU ENDE?

Also die Tatsache unserer eigenen Endlichkeit und der unserer Liebsten.

Was uns Angst macht, ist die Angst vor dem Fremden! Die Angst vor dem Tod!

Dabei ist der Tod Teil des Lebens und früher war er dies in der Tat auch. Es wurde mit ihm gelebt. Das große Drama war weg. Oder zumindest weniger stark, da man ihn akzeptierte und daher auch respektierte.

Was ist passiert?

Durch den “Höher-Schneller-Weiter”-Virus, der uns die wahre Bedeutung des Wortes “Stress” vor Augen führt, wurde der Tod an den Rand der Gesellschaft gedrängt.

Er passte nicht mehr zum Erfolgreichen.

Er passte nicht mehr zur Schulmedizin.

Er passte nicht mehr zum modernen Leben.

Er durfte nicht sein. Und was nicht sein darf, das nicht sein kann.

Also wurde er verdrängt. Tabuisiert. Wenn man nicht drüber redet, dann wird schon nichts passieren.

Und tot sind ja auch immer nur die anderen. Denn wer kann sich seinen eigenen Tod schon vorstellen? Und manche tun sogar so, als könnten sie ewig leben oder als wäre der Tod nur etwas, was die anderen betrifft. Daher sind wir auch immer so schockiert, wenn plötzlich wieder jemand stirbt oder “aus dem Leben” gerissen wird. Dabei lauert der Tod an jeder Ecke! Ich kann über die Straße gehen und wenn ich dran bin, ist der Bus vielleicht über mir.

Wir bereiten uns akribisch auf alles vor …

auf die Schule, auf die Lehre, auf den Geburtstag, auf die Rente (auch hier ist Nachholbedarf angesagt; noch so ein Tabu), auf eine Scheidung, auf einen Umzug… auf eine Urlaubsreise…nur unsere letzte Reise überlassen wir dem Zufall. “Wie soll man sich denn da drauf vorbereiten? Wenn’s soweit is’ dann isses halt soweit!” mag so mancher denken.

Gutes Argument!

Hier kommt der Knaller: Wenn wir uns nicht mit der Tatsache unsere eigenen Endlichkeit zumindest auseinandersetzen, werden wir das Leben niemals wirklich leben können. Denn wie schon Seneca sagte: 

“Leben aber muss man das ganze Leben lang lernen, und was dich vielleicht noch mehr wundern wird, auch Sterben muss man das ganze Leben lang lernen.”

Zugegeben: Wir können uns unseren eigenen Tod nur sehr schwer vorstellen. Wie das ist, nicht mehr am Leben zu sein. Aber was wir können, ist, den Tod auf dem Plan zu haben. Sich mit ihm zu beschäftigen. Sich mit ihm auseinanderzusetzen.

Sich auf den Tag X vorzubereiten.

Verantwortungsvoll. Menschenwürdig. Respektvoll.

Jeder auf seine Art und Weise. Wie wir das machen können, zeigen uns Menschen, die eine Nahtoderfahrung erlebt haben.

Schließlich hat uns der medizinische Fortschritt mit einer unglaublich hohen Anzahl von Menschen mit einer Nahtoderfahrung beschenkt. Diese Menschen standen zumindest für kurze Zeit am äußersten Rand des Lebens und konnten schon mal ein bisschen hinter den Vorhang schauen.

Wie es nach dem Vorhang weitergeht, werden wir alle erst dann wissen, wenn es soweit ist.

Vom Tod lernen

Was mich an den Menschen, die eine Nahtoderfahrung erlebt haben, wirklich beeindruckt hat, ist nicht die Tatsache, dass sie mal hinter den Vorhang schauen durften, sondern dass diese Erkenntnisse ihr gesamtes Leben verändert haben. Als wäre ihnen dadurch – und nur dadurch – erst bewusst geworden, wer oder was sie in Wahrheit sind. Sie konnten friedlicher leben. Intensiver. Und hatten die Angst vor dem Tod verloren. Und diese “Message” ist das größte Geschenk für uns Menschen – wenn wir es zu nutzen verstehen.

Diese Menschen sind für mich wahre Botschafter einer anderen Wirklichkeit, auch wenn wir es ihnen nicht leicht machen, dieses Wissen mit uns zu teilen. Teils aus Ignoranz. Teils aus Angst.

Wir halten sie für bekloppt, bescheuert oder glauben ihnen schlichtweg nicht.

Doch wenn eines Tages die kritische Masse erreicht ist, wird dieses Wissen zum Allgemeinwissen gehören. Davon bin ich felsenfest überzeugt. Und das wird eine ähnliche Revolution auslösen, wie seinerzeit das Ende des geozentrischen Weltbildes, das durch das heliozentrische Weltbild ersetzt wurde. Heute ist für uns das ebenso “normal” und unstrittig, wie die Tatsache, dass unser Planet keine Scheibe, sondern eher eine Kugel ist.

Nochmal: Wenn wir uns mit unserer eigenen Sterblichkeit beschäftigen, könnten wir vieles erreichen…

 

 

Willst Du wissen, wie Du Deine Angst vor dem Tod reduzieren kannst?

Dann hol’ Dir meine PDF-Datei!

Wir könnten lernen, den Tod in unser Leben zu integrieren und so zu leben, als könnte dieser Tag unser letzter sein.

Wir könnten lernen, den Tod zu akzeptieren, um das Leben zu führen, das wir in Wahrheit führen wollen.

Wir könnten mehr Mitgefühl für andere und uns selbst aufbringen, da wir alle denselben “Ausgang” teilen.

Wir könnten Trost spenden, wenn die Trauernden trauern und nicht wegschauen, weil wir Angst vor ihrer Trauer haben.

Wir könnten umarmen, wo Umarmung Not tut.

Wir könnten zuhören und hinhören, wenn Menschen mit anderen Erfahrungen uns an ihrem Wissensschatz teilhaben lassen möchten.

Wir könnten mutiger für Andersdenkende  und furchtloser für unsere Überzeugungen eintreten.

Wir könnten uns freier fühlen, die Meinungen anderer zu tolerieren und hätten weniger Angst davor unsere Meinung zu äußern.

Wir lebten ein bunteres Leben. Würden mehr spielen und würden uns mehr Zeit für das wirklich Wesentliche nehmen.

Das alles könnten wir, wenn wir weniger Angst vor dem Tod hätten.

In diesem Bestreben wurde zeitwellen.life gegründet.

Ich freue mich, dass auch Du dazu beitragen möchtest, dass es eine MISSION POSSIBLE wird.

Danke Dir!

Pin It on Pinterest