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Die lieben Vorurteile!

Die lieben Vorurteile!

Ich bin gerade dabei bzw. war es die letzten Tage, mein großes 2-Tages-Seminar “Gesund führen” vorzubereiten, das jetzt am Montag und Dienstag stattfindet. Dabei machte ich eine sehr interessante Entdeckung…

Die Entdeckung

Ich stöberte so meine Schubladen durch … Du kennst das ja, was man da alles findet. In meinen Schubladen sieht’s nämlich nicht anders aus, als in Deinen und wehe jemandem, also mir, die räumt was um. Findeste nix mehr. Aber einige Dinge haben doch ihren Platz und das über Jaaaahre hinweg. Gut so. So kramte ich also in einer Schubslade, weil ich Klammern für den Tacker suchte. Und dabei stieß ich auf 2 goldene Ringe. Die lagen da einfach so rum, und ich fing an, mich wieder an die Geschichte zu erinnern, also wie die da überhaupt reingekommen waren….

 

Die Auffahrt

Ich weiß nicht mehr genau wann es war, geschweige denn in welchem Jahr oder wo ich überhaupt hinfuhr … Ich kann mich nur noch an eine Autobahnauffahrt erinnern, auf die ich damals fuhr. Geschätzt so vor ca. 3 – 4 Jahren. Und dort am Straßenrand parkte ein Auto. Ein Mann mit südosteuropäischem Aussehen (Balkan)  hob wild gestikulierend die Arme und bat mich nonverbal zum Anhalten. Das allein war ja schon der Hit, aber ich sah aus dem Augenwinkel Kinder im Auto, also hielt ich an. Der Mann sprach nur gebrochen Deutsch und er zeigte immer wieder auf meinen Geldbeutel bzw. auf meine Handtasche. Er war furchtbar aufgeregt und flehte mich an, zumindest war es das, was ich wahrnahm bzw. verstand. Er sagte immer wieder: “BITTE, BITTE. AUTO. TANKEN. NIX GELD…!

Du kannst Dir denken auf was das hinauslief.

Ich zückte meinen Geldbeutel und bat ihm einen 20er an. Aber er schüttelte nur mit dem Kopf und zeigte auf den Fuffi in meinem Geldbeutel. Doch ich verneinte und sagte, das müsse erstmal reichen. Doch er blieb hartnäckig und jetzt kommt’s … er zog zwei goldene Ringe ab und gab sie mir: “Hier, WERT! Bitte, Geld!

Und ich dachte: “Ach Du meine Schei…. Was mach’ ich bloß. Hat der echte Not oder zockt der mich hier grad ab? Aber was, wenn er wirklich in Not is und ich helfe ihm nicht? Mist!

Sekunden vergingen und in meinem Kopf drehte sich schon alles.

Nun denn. Ich gab ihm dann den Fuffi und er bedankte sich gefühlte tausendmal und zischte ab. Die Ringe ließ er da. Ich drehte mich um und schaute, wie er denn so reagierte. Er zeigte den Fuffi nämlich einem anderen Mann, der auch an seinem Auto stand.

Und da bekam ich Zweifel, denn sein Gesichtsausdruck war eher: “Ha, geht doch…geschafft!

Dann drehte er sich wieder zu mir bzw. in meine Richtung, weil er ja sah, dass ich noch wartete und machte wieder tiefer Verbeugungen des Dankes.

Ich dachte: “Was soll’s ! Den Fuffi biste los! Wurde ich doch mächtig über’s Ohr gehauen. Was für ne Masche an der Autobahnausfahrt. Und noch mit Kindern … Da kannste ja echt Kohle machen mit so doofen Weibern….” und ich fuhr los. Ich wollte schon zur Polizei fahren, ließ es dann aber doch.

 

Und jetzt der Knüller

Gestern stöberte ich also durch die Schublade und da sah ich die Ringe.

Ich wollte sie übrigens schon mal wegschmeißen, weil mir jemand sagte, dass sie eh nix wert seien.

Dann entdeckte ich einen Prägestempel, nahm die Lupe und schaute genauer nach: “8k” las ich.

Also hatten die Ringe doch einen Wert? Und was sind 8 K? 333-Gold. Was wogen die Ringe zusammen?

28 Gramm.

So googelte ich den aktuellen Goldwert und tadaaaa: Die Ringe besaßen zusammen einen Wert von 355 €.

Ups!” dachte ich. “Ich spüre grade Reue in mir aufsteigen, war wohl doch anders … da werde ich mal nächste Woche zum Juwelier gehen und die Ringe schätzen lassen bzw. das Gold an den Mann oder die Frau bringen!

Jetzt bin ich natürlich sehr gespannt, was dabei rauskommt … ob wirklich so viel Knete oder doch nur NIX.

 

Und eines ist klar

Das Geld aus dem Verkauf werd’ ich ganz bestimmt nicht behalten.

Ok. Vielleicht nen Fuffi, (hihi) mal sehen, sonst geht jeder Euro an jemanden mit südosteuropäischem Aussehen;)

Und ich hab da auch schon eine albanische Familie im Sinn, die das Geld gut gebrauchen könnte.

Denen erzähl’ ich die Geschichte, dann nehmen sie’s auch an. Drückt mir die Daumen, obwohl …

 

Und die Moral von der Geschicht’

Urteile so schnell über Menschen nicht! Egal, wie sie aussehen!

Und eigentlich ist es völlig egal, was dabei rauskommt.

Denn ich hatte ja was zu lernen und dabei haben mir diese Menschen an der Autobahnauffahrt geholfen.

Hatte ich Vorurteile? Ja.

Hätte ich die gleichen Bedenken gehabt, wenn mich eine deutsche Familie angesprochen hätte? Nein. Punkt.

Nun wünsche ich Dir eine herrlich vorurteilsfreie Woche, und ich halte Dich selbstverständlich auf dem Laufenden …

Alles Liebe

Die Sache mit WhatsApp!

Die Sache mit WhatsApp!

Heute möchte ich Dich an meinen Erfahrungen zu meiner derzeitigen WhatsApp-Diät teilhaben lassen… Und hier sei angemerkt: Es sind MEINE Erkenntnisse. Sie müssen auf Dich – so – nicht zutreffen.

Es folgt ein kleiner, lieb gemeinter Rebellen-Vortrag;) :

….Es ist Freitagmorgen. Leicht verschlafen tapere ich aus meinem Schlafzimmer die Treppe hinunter und mache das, was die meisten Menschen morgens tun: Ich geh’ ins Bad! Dann geht’s weiter mit meinem Morgenprogramm: Meditieren. Tiere füttern. Mich füttern. Und mit einer dampfenden Tasse heißen Kaffee setze ich mich an den Schreibtisch und schalte meinen Computer an. Aaaah.
Alles wie an jedem Morgen.

Doch HALT…..ein’s ist heute anders: Kein Blick aufs Handy… keine WhatsApp Nachrichten checken.

Keine Zahl, die mir anzeigt, wieviele Nachrichten ich noch nicht gelesen habe und die ich noch beantworten sollte.

Nichts! Ruhe auf’m Handy bzw. iPhone. Und das auch abends…und am Wochenende. Nichts!

Ich hab mir meine Zeit und ein kleines Stück Selbstbestimmung wieder zurückgeholt, doch leicht ist das nicht…! Mir kommt in den Sinn:

“Wenn Du JA zu einer Sache sagst, sagst Du automatisch auch NEIN zu einer anderen!” 

Und ich denke: “Wie wahr!” und leg das Handy wieder weg.

Das war vor knapp 4 Wochen…. Herrlich! Was für eine Befreiung!

Eine Revolution bahnt sich ihren Weg … sie findet derzeit nur in meinem Kopf statt, doch zieht allmählich Kreise. Auch bei anderen.

Vielleicht weißt Du es ja noch nicht und hast Dich auch schon gewundert, warum ich Dir auf WhatsApp gar nicht mehr antworte. Aber ich habe seit nunmehr fast 4 Wochen WhatsApp so gut wie deaktiviert. Und ich war sehr erstaunt über die Reaktionen, als ich dem ein oder anderen das mitteilte.

Es war fast so, als würde man sich aus einer lieb gewonnenen Gemeinschaft verabschieden und nicht alle fanden das toll. Einige reagierten irritiert, andere mit Unverständnis, als würde ich ihnen was wegnehmen. Doch die meisten reagierten neugierig und irgendwie inspiriert. Als hätte ich sie da auf eine Idee gebracht…

Ich habe WhatsApp noch immer auf meinem Handy, um z. B. mit meiner Tante aus Italien kostenfrei telefonieren zu können. Sehr fein, weil die Verbindung ins Ausland einfach tadellos funktioniert. Aber der Rest…

 

Hier nun einige Erkenntnisse und Gedanken zu meiner derzeitigen WhatsApp-Diät: 

  • WhatsApp hat mit über 990.000 Bewertungen die höchste positive Resonanz von App-Usern, die ich jemals bei einer App gesehen habe. Fast jeder nutzt es.

  • WhatsApp hat eine Vormachtstellung erreicht und ist kaum zu ersetzen. Alternativen sind Threema (1.910 Bewertungen) oder Signal (54.600 Bewertungen). Beide habe ich installiert und nutze sie mit einigen SEHR wenigen… ab und zu.

  • Einige, mit denen ich gesprochen habe, empfinden WhatsApp zunehmend als sehr stressig, da sie immer wieder, fast sofort, auf Nachrichten antworten wollen oder sich verpflichtet fühlen, dies zu tun.

  • SMS ist nur für kurze Infos geeignet. Eine Kommunikation kommt, aufgrund der Kosten, zumeist nicht zustande.

  • Einige nahmen meine “Auszeit” zum Anlass, dies doch auch mal selbst zu versuchen und jetzt in der Fastenzeit ist das ja auch eine ganz neue Idee des Fastens: Auf etwas Liebgewonnenes, das aber manchmal auch etwas stresst, zu verzichten. Vielleicht trete ich da ja eine richtige “Bewegung” los, wer weiß;)

  • Aufgrund meines Verzichts habe ich andere, alte “Dienste” wieder neu schätzen gelernt…SMS, Telefon, Postkarten, Besuche, E-Mail ist ja Standard und unverzichtbar für mich;)

  • Die Tatsache, dass es sehr bequem ist, Nachrichten zu verschicken, Bilder, Videos, etc. ist kein wirklicher Hinderungsgrund. Es gibt andere Wege…

  • Ich lerne, das Wesentliche vom Unwesentlichen besser zu unterscheiden.

  • Einige äußerten die Befürchtung: “Aber dann kriegst Du doch nichts mehr mit?” Was ich wissen soll, werde ich erfahren.

  • Durch meine WhatsApp-Diät nehme mir was raus und mute anderen was zu. Sie müssen andere Wege der Kommunikation einschlagen…bin ich egoistisch oder nur SelfCare’ler?

  • Es finden kaum noch Unterbrechungen statt: Das Smartphone schweigt.

  • Nicht das Smartphone bestimmt, wann ich mit wem in Kontakt trete, sondern ich! Das mag jetzt Banane klingen, aber wie oft gehen wir ran, wenn’s bimmelt und nicht, wenn wir auch wirklich Zeit haben. Es lebe die Mailbox!

  • Menschen, die gar kein WhatsApp haben, gelten mittlerweile als Sonderlinge. Sie müssen sich schon fast rechtfertigen.

  • Eine Frau sagte mir neulich: “Ich mag nicht, dass jeder meine Handynummer hat. Die anderen wollen ne WhatsAppGruppe gründen, aber ich will das gar nicht,…!” Der liebe Gruppenzwang.

  • Permanente Erreichbarkeit, ob von der Arbeit oder den Freunden aus, gehört mit zu den größten Stressoren unserer Zeit. Es ist bei manchen fast so, als würde es permanent an ihrer Haustür klingeln und sie würden alle immer wieder reinlassen…im Minutentakt.

  • Und wir werden abhängig von dem Ding. Manche Menschen sitzen pausenlos oder zumindest bei jeder Gelegenheit vor ihrem Ding und nehmen es sogar mit ins Bett. Wer hat da die Macht übernommen, klamm heimlich…still und leise? Zwei erwachsene, über 30 Jahre alte Männer, sagten mir vor Kurzem im Coaching: “Ich häng nur noch an dem Ding! Meine Frau nervt das auch schon!”

  • Für unsere Jugend ist ein Leben ohne WhatsApp schlichtweg undenkbar. “Wie habt ihr das denn früher gemacht?” fragte mich neulich ein junger 18-jähriger Mann. Ja, wie denn eigentlich??? Welche Auswirkungen das hat, wird die Zukunft zeigen…

  • Hier sei nochmals betont, ICH LIEBE TECHNIK! Fortschritt. Wachstum. Aber meinen gesunden Menschenverstand liebe ich auch;)

Und nun die alles entscheidende Frage???

Sind wir alle süchtig? JA, irgendwie sind wir das alle.

Oder treibt uns da doch eine Sehn-Sucht? Nach Harmonie, nach Gemeinschaft, nach Angenommensein, nach Austausch, nach Verbundenheit, nach Wissenserwerb, nach Lernen, … ?

Doch ist dieser Weg über das Smartphone der richtige?

Oder wollen wir uns einfach nur ablenken von einem scheinbar bedeutungslosen Leben, das in Wahrheit an Schönheit nicht zu überbieten ist? Wer weiß…!

Und wie hat mal ein schlauer Mensch gesagt: Das wichtigste, das der Mensch lernen muss, ist Unterscheidungsvermögen.”

Ich glaub, ich reduzier als nächstes meine Desktop-Zeiten;) Das wird richtig hart! Für mich!

Nun wünsche ich Dir eine herrliche Woche, ob mit WhatsApp oder ohne. 😉 Und an alle Männer am Weltfrauentag: Ihr seid auch toll;)

Kommentiere gerne diesen Artikel und schreib mir, was Du davon hältst.

Freundlichkeit siegt!

Freundlichkeit siegt!

Heute breche ich die Lanze für alle Verkäuferinnen und Verkäufer im Einzelhandel. Ein Hoch auf Euch!

Der Job ist bestimmt hart. Die Bezahlung naja. Ob bei Aldi oder Lidl, bei Norma oder Markant, beim NP Discount oder bei Rewe… ich blicke zumeist nur in freundliche Gesichter. Nicht diese aufgesetzte Freundlichkeit, sondern eine, die von Innen kommt. Und eine Verkäuferin hat es mir besonders angetan. Sie arbeitet bei Aldi hier in Lengerich und egal zu welcher Uhrzeit ich auch immer zum Aldi reinlatsche, sie strahlt.

Hatten Sie Leergut dabei?

Heute Abend (bei mir ist es gerade Freitagabend) war ich mal wieder zu später Uhrzeit, also kurz vor Ladenschluss einkaufen und an den Kassen war gähnende Leere. Ich lege mein Gedöns auf’s Band und höre sie schon von hinten rufen und an mir vorbeieilen: “Ich komme sofort!” Und weg is sie wieder. Ich nutze die Zeit, um noch ein bisschen zu stöbern. Es gibt ja immer was Neues zu entdecken. Dann kommt sie und…strahlt. Ich strahle auch, denn so eine Nettigkeit tut einfach gut. Ein kleiner Smalltalk an der Kasse. “Hatten Sie Leergut dabei…!” kommt heute nicht;) Ich verabschiede mich und gehe beschwingt aus dem Aldi. Nett!
Hoch motiviert fahre ich weiter zum nahegelegenen NP Discount, denn nur der hat meinen heißgeliebten Grapefruitsaft. “Ach… ich hab ja noch den Bon von vor 1,5 Wochen bei mir im Geldbeutel,…da hat doch eine neue Aushilfe aus Versehen noch eine Strumpfhose für 6,99 € bei mir dazugerechnet…obwohl das schon für die Dame hinter mir war…naja, ob sie das noch anerkennen…könnte ja jeder kommen!” denke ich so bei mir. Also frisch ans Werk, eingekauft und an der Kasse sage ich: “Moment…ich hab da noch was…!”, zücke den Bon und erzähle die Geschichte. Die Kassiererin schaut mich an, ruft ihre Kollegin, sie tippen das ein und schwupps habe ich den Betrag erstattet bekommen. Echt nett!

Und nun die alles entscheidende Frage???

Was wird das wohl mit mir als Kundin machen, wenn ich das nächste Mal wieder den Laden betrete? Jaaaa! Ich werde sie anstrahlen und denen nochmal sagen, dass ich das ganz toll fand. Sie an ihre Kulanz erinnern. Und ihnen danken! Ich werde den Laden gerne betreten, genauso wie die anderen Läden, wo Menschen jeden Tag ihr Bestes geben, hart arbeiten und doch um Freundlichkeit bemüht sind. Und ich werde mich bemühen, meinen “geistigen Müll” und Kram für eine kleine Weile vor der Ladentür liegenzulassen, damit ich Freundlichkeit auch mitbekomme und diese Menschen nicht in mein geistesabwesendes Gesicht blicken;). So kann jeder Einkauf zu einem wahren Erlebnis in der Begegnung mit Menschen werden. Toll! Wenn ich den Laden dann verlasse, kann ich meine Sorgen und Grübeleien wieder einsammeln…oder sie vielleicht doch einfach liegen lassen…oder vielleicht haben sie sich ja in der Zwischenzeit aufgelöst?! Wer weiß!

Warum schreibe ich Dir das?

Weil wir alles etwas bewegen können in unserer kleinen Welt. Es sind eben nicht die wahnsinnig großen Dinge. Es sind eher die kleinen!

Nun wünsche ich Dir eine herrliche Woche und ich wette schon jetzt mit Dir: Wenn Du das nächste Mal beim Einkaufen bist, wird das irgendwie anders sein;)

Schreibe mir Deine Erfahrungen gerne in die Kommentare.

Die Musik Deines Lebens

Die Musik Deines Lebens

Im Radio auf NDR 1 hört man an diesem Wochenende bis heute Abend 20 Uhr ein echtes Potpourri aus so unterschiedlichen Genres und Zeiten, das ich ganz begeistert bin. Da trällern die FANTAS neben Marianne Rosenberg oder Sarah Connor neben Udo Jürgens. Rufus Wainwright neben Hildegard Knef. Oper neben HipHop. Geniale Mischung!

Rudolf Schock “schockt”

Gestern Nachmittag fuhr ich gerade von Lingen nach Hause. Der erste Teil des Entspannungstrainers im Bereich Stressbewältigung lag hinter mir und im Radio dudelte NDR 2. Als ich kurz vor einer Ampel halten musste, hörte ich genauer hin und dachte so bei mir: “Ach, immer das Gleiche! Schade…” und so wechselte ich den Sender und landete bei NDR 1. Nun muss ich dazu sagen, dass ich eine treue Radio-Hörerin bin und NDR2 mir von den Moderatoren am besten gefällt. Doch die Musik könnte manchmal etwas abwechslungsreicher sein. Nunja.

NDR 1 galt ja viele Jahre und vielleicht heute immer noch als der “Hausfrauen-Sender” mit einem Mix aus Schlager und Pop. Doch ich höre immer mal wieder gern rein, da Du dort echt Abwechslung auf die Ohren bekommst und der Schlager sich in Grenzen hält. Wobei: Auch der hat sich ja in der Zwischenzeit geändert und ist für meine Ohren echt hörbar geworden. Wie dem auch sei…ich hör’ also in NDR 1 rein. Und es wird gerade Rudolf Schock mit dem Wolgalied angekündigt. “Naja!” denke ich “…is ja sonst nich’ so meins, aber mal reinhören!” Ich bleib also dran und HÖRE wirklich dem Text zu, den er da mit Leidenschaft und Inbrunst singt und … mir schießen die Tränen in die Augen. Ich bin so ergriffen (zum Glück steh ich immer noch an der Ampel). Soooo viel Gefühl, so viel Touch… ich tauche ganz in das Stück ein. Hammer! Wer hätte das gedacht…ich nicht! Falls Du das Lied nicht kennen solltest, dann klick hier! Ich empfehle Dir die Augen zuzumachen,…dann kannst Du die Musik besser erfassen bzw. erfühlen.

Musik macht was mit uns und wir können sie nutzen

Und uns immer mal wieder überraschen lassen. Mal was Neues ausprobieren. Alte Pfade verlassen. Über den Tellerrand oder den eigenen Musikgeschmack hinausschauen. Wir können durch Musik in Erinnerungen abtauchen oder mit Situationen besser klarkommen. Wir können durch Musik unsere Gefühle ausdrücken oder uns mit Musik entspannen. Musik verbindet. Musik bewegt. Jeder, der schon einmal selbst Musik gemacht hat, ob im Orchester oder im Chor, ob als Solosängerin oder unter der Dusche weiß um die heilenden Kräfte der Musik.

Und nun meine Frage an Dich:

Welches Musikstück löst bei Dir angenehme Erinnerungen an vergangene Zeiten aus oder welche Musik würdest Du als die Musik Deines Lebens bezeichnen, weil sie Dich geprägt hat oder Du damit etwas verbindest?

Bei mir ist das CHILDREN (hier in einer etwas längeren Version) von Robert Miles und Music was my first love von John Miles. Dieses Stück lief damals in den 90ern in einer Kneipe, in der ich mit meinem ersten Freund Frank saß und wir unseren Jahrestag feierten (ja, so alt ist das Lied schon;) Und auch später in Freiburg tauchten beide Lieder immer wieder auf, als ich meine Zeit bei der Polizei hatte.

Also: Was ist die Musik Deines Lebens?

Schreib’ mir gerne in die Kommentare!

Hab’ eine tolle musikalische Zeit mit vielen tollen und vor allem neuen oder alten Songs. Lass’ Dich inspirieren.

Alles Liebe.

 

Wie Du mit Ängsten besser klarkommst!

Wie Du mit Ängsten besser klarkommst!

#6 Wie Du mit Ängsten besser klarkommst!

Zeitwellen-Podcast unter iTunes abonnieren!

Wie Du mit Deinen Ängsten oder Befürchtungen wirklich besser klarkommst & was dabei Dein Hirn für Dich tun kann!

Kennst Du das? So ein beklemmendes Gefühl breitet sich in Deiner Magengegend aus. Dir vergeht spürbar der Appetit und es fühlt sich an, als würde Dir jemand den Hals langsam zudrücken. Dein Atem geht schneller…, Dein Herz pocht wie verrückt. Schweiß tropft scheinbar aus jeder Pore. Dein Blick wird starr.

Ein eindeutiges Zeichen: Du bist verliebt!

Neee. Ich meine hier so ne fiese Angst, die sich Deiner bemächtigt und an Deiner Kehle abwärts in Richtung Magen kriecht. Und diese Angst springt Dich oft urplötzlich an, wie ne Katze, die Panik hat.

Verliebt oder doch Angst?

Die Symptome sind denen des Verliebtsein recht ähnlich. Und tatsächlich wird sowohl beim Verliebtsein, als auch im Zustand der Angst, Dein Körper in eine Art Alarmbereitschaft versetzt und eine ganze Kaskade von Botenstoffen ausgeschüttet, zum Beispiel das bekannte Adrenalin.

Aber im Gegensatz zum Zustand des Verliebtseins wird’s im Zustand der Angst recht schnell unlustig.

Doch das Interessante an der Angst ist Folgendes:

Die meisten unserer Ängste kommen gar nicht als sog. Real-Angst vor.

Was heißt das nun genau?

Die Realangst ist das, was wir gemeinhin als Furcht bezeichnen, also das Gefühl einer realen Bedrohung.

Sie bezeichnet die Reaktion unseres Körpers auf eine momentane oder sich in unmittelbarer Zukunft befindende Gefahr. (Wikipedia; leicht abgeändert)

Und dieses Instrument der Furcht ist durchaus sinnig und somit lebensnotwendig, da sie dazu motiviert, gegen diese Gefahren nützliche Abwehrmaßnahmen oder Abwehrstrategien zu ergreifen.

Das lässt uns dann wachsamer werden oder einfach hellhöriger oder hellsichtiger, da sich unsere Pupillen weiten, damit wir besser sehen können.

Unsere gesamten Sinne werden geschärft.

Und das ist in einer Bedrohungslage durch-aus sinnvoll. Schließlich können wir deshalb blitzschnell und zwar reflexhaft entscheiden, ohne nachzudenken, ob wir lieber kämpfen oder doch besser die Beine in die Hand nehmen wollen und flugs abhauen.

Aber das Problem liegt eigentlich ganz wo anders.

In Wahrheit brennt es ja recht selten in unserem Alltag und wir werden auch eher selten von zähnefletschenden Monstern gejagt.

Unsere Ängste spielen sich eher als Zukunftsängste in unserem Kopf ab:

Sorgenmachen vor einer schrecklichen Zukunft im Dolby Surround-HDTV-Horrorformat.

oder mit furchtbaren „Mist-das-das-so-gelaufen-ist“-Bildern aus der Vergangenheit, auch wenn die Vergangenheit erst mal paar Sekunden alt ist.

Wir zerdenken förmlich unsere Vergangenheit mit so Gedanken wie:

  • Warum hat der das gesagt?

  • Das hätte mir nicht passieren dürfen.

  • Warum habe ich das getan oder nicht getan?

  • Ich bin so ein Idiot! oder

  • Der andere ist so ein Idiot!

  • und auch immer wieder schön: DAS MACHT MAN NICHT!

Also würde das was ändern.

An dem Satz ist nur schön, dass er das Wort MACHT beinhaltet.

Und genau darum gehts: Um die Zurückeroberung der MACHT. 

Oder wie in Star Wars, um das ERWACHEN der MACHT.

Doch zurück zu den Sätzen.

Diese Gedanken können einem den Tag ganz schön vermiesen.

Und wenn Du jeden Tag diese Gedanken mehrmals denkst, sind diese Gedanken absolute Garanten für ein richtig unschönes und unglückliches Leben. Garantiert!

Doch das wollen ja die wenigsten führen. Aber wie kann man das ändern?

Zunächst ist es wichtig zu verstehen, wo die Angst eigentlich zuhause ist!

Wo sitzt eigentlich die Angst und noch spannender: Wer steuert sie?

In unserem Gehirn ist für die Angst u. a. ein Teil des Limbischen Systems zuständig: die sog. Amygdala oder fachfrauisch ausgedrückt: das Corpus amygdaloideum, die paarig in einem Temporallappen des Großhirns sitzt.

Das Max-Planck-Institut schreibt hier in einem Artikel auf ihrer Seite: „…Forscher am Max-Planck-Institut für Psychiatrie haben jüngst Nervenzellen in einer Hirnregion, dem “erweiterten Amygdalakomplex”, lokalisiert, die für die Regulierung unserer Furcht- und Angstreaktionen verantwortlich sind. Die Ergebnisse wurden kürzlich im renommierten Fachmagazin “Molecular Psychiatry” veröffentlicht. Bei den meisten Menschen lassen Furcht- und Angstreaktionen rasch nach, sobald die bedrohliche Situation vorüber ist. Bei manchen jedoch bleibt die Angst bestehen…

https://www.psych.mpg.de/2225510/pm1573-stress-reaction-anxiety

Doch wir wollen uns hier mit den eher „harmloseren“, aber nicht weniger nervenden und angstmachenden Ängste beschäftigen und nicht mit traumatischen.

Wissenswertes zur Amygdala:

Die Amygdala (es gibt 2 davon, jeweils in der rechten und linken Gehirnhälfte) gleicht ihrem Aussehen nach einer Mandel, daher wird sie auch Mandelkern genannt.

Sie springt immer dann an, wenn über unsere 5 Sinne (Hören, Sehen, Riechen, Fühlen, Schmecken) mögliche Gefahrenquellen entdeckt werden.

Unsere Amygdala ist dabei aber sehr selbständig und autark, denn sie veranlasst ohne Zuschaltung der „Geschäftsleitung“ (= dem Großhirn) die Ausschüttung von z. B. Stresshormonen.

Und immer dann, wenn aufgrund von vermuteten Gefahren Emotionen wie z. B. Angst oder Wut auftauchen, wird sie aktiviert. Daher ist sie eine Art Gefahrenschaltzentrale und soll uns eigentlich nur helfen und uns vor Schaden bewahren.

Aus diesem Grund nenne ich „meine“ Amygdala liebevoll „Amy“ und habe eine Art persönliche Beziehung zu ihr aufgebaut;)

Denn sie hilft mir, mögliche Gefahrenquellen zu erkennen und dementsprechend zu handeln. Mittlerweile habe ich sie echt schätzen gelernt, da ich weiß, dass sie mich eigentlich nur beschützen will.

Unsere kleine Diva

Manchmal ist sie allerdings etwas überempfindlich, neigt zu Übertreibungen und agiert oft wie eine Diva.  Deshalb nenne ich sie liebevoll meine Drama-Queen.

Doch bei manchen Menschen wurde sie bereits in Kindertagen ein bisschen überstimuliert, teils weil das Umfeld nicht so prickelnd war oder der Mensch sich mit seinen Bezugspersonen nicht sonderlich sicher, behütet oder beschützt fühlte.

Je nach Situation, Verfassung oder Tagesform kann es dann sein, dass sie schon bei der kleinsten potentiellen Gefahr anspringt. Das ist übrigens auch bei Menschen so, die eine einigermaßen behütete Kindheit hatten.

Dann fährt die Amy so richtig zur Hochform auf und gibt alles, was man von einer echten Drama-Queen erwarten kann:

Sie macht aus vielen klitzekleinen Mücken viele putzige Monster-Elefanten.

Und wenn sie das macht, dann ist es hilfreich einen Protector an der Seite zu haben bzw. einzuschalten. Auch zu meinem „Protector“ pflege ich ein sehr kollegiales Verhältnis, also zu meinem Hirn oder besser gesagt zu meinem Großhirn.

Ich nenne diesen Zuständigkeitsbereich meines Großhirns „Protector“, weil ich ihn mir wie eine Art Bodyguard oder eine Bodyguardine vorstelle.

Breitschultrig, muskulös…ein echter Hingucker.

Der Protector ist quasi der Chef von Amy.

Aber wie in jedem guten Unternehmen gibts ja immer Mitarbeiter, so auch Amy, die es besonders gut meinen, dann aber doch übers Ziel hinausschießen. Das Ziel mag ok sein, dass Vorgehen ist eher ausbaufähig.

Ich führe sozusagen Selbstgespräche und bespreche mit Amy laut oder in Gedanken den derzeitigen Ist-Stand und erörtere mit ihr (oder mir) die Situation.

An einem wahren Beispiel aus meiner Praxis und meinem Kopf will ich Dir das verdeutlichen.

Zwiegespräch mit Amy

Es ist Freitagmorgen. Ich sitze gemütlich bei einer Tasse Kaffee zuhause. Plötzlich klingelt das Telefon. Ein Klient ruft an und erklärt mir, dass er vor verschlossener Tür steht. Wir hätten einen Termin gehabt. Ich bin sehr aufgeregt, denn ich habe ihn doch glatt vergessen. Ich entschuldige mich bei ihm und mache einen Terminvorschlag. Er will später wieder melden.

Nach dem Telefonat geht der Aufruhr in meinem Kopp aber erst so richtig los.

Für mich ein klares Zeichen: Amy is in the house oder am Start:

  • Amy: „Oh nein, oh nein…das ist ja furchtbar. Paaanik! Was denkt der jetzt von uns…“

  • Ich: „Hey Amy, ja das war nicht so pralle. Ich bin noch ganz aufgewühlt.

  • Amy: „Ja, aber wie blöd kann man dnn auch sein. Hst Du keinen Kalender?

  • Ich: „Doch, aber hab vergessen ihn einzutragen. Und übrigens…atme mal tief durch. Du schiebst mal wieder Panik…!“

  • Amy: „Aber hast DU nicht gehört, wiiiiie enttäuscht er war, häää?“

  • Ich: „Beruhige Dich! Der war nicht enttäuscht, nur gefrustet. Is’ ja auch sein gutes Recht. Ich habe mich echt entschuldigt und gesagt, dass es mir sehr leid tut.!

  • Amy: „Ja, schon, aber ich mach mir echt Sorgen, ob der überhaupt nochmal wiederkommt. Und dann wirst Du nichts mehr verdienen, und, und wir haben nichts mehr zu essen und müssen unter der Brücke schlafen und, und… keiner will mehr was mit uns zu tun haben… und, und… wir werden ausgegrenzt und schließlich einsam sterben…!

  • Ich: „Schau Amy! Eigentlich ist alles roger. Wir haben genug zu essen (Blick in den Kühlschrank hilft). Schau, wir haben ein Dach über dem Kopf und einen Platz, wo wir schlafen können.“

    Was sagt die Hirnforschung dazu?

Hier sei erwähnt, dass die moderne Gehirnforschung herausgefunden hat, dass man tatsächlich mit seiner Amy reden kann (und auch sollte) bzw. dass sie über Gedanken beeinflussbar ist.

Daher mach ich einfach weiter und quatsch sie regelrecht voll. Ich erörtere ihr alles, für was wir derzeit so dankbar sind, was wir besitzen, also was DA ist und was nett oder wertvoll ist.

Diese Form der Selbstgespräche könnte man auch konstruktive Lebensführung nennen oder mit dem Fachausdruck aus der Verhaltenstherapie: kognitives Umstrukturieren.

Das heißt letzten Endes nur, dass wir wieder die Kontrolle über unser Oberstübchen zurückbekommen und uns nicht von den Ärger-Hormonen regieren lassen.

Doch sei darauf gefasst, dass Amy nicht so leicht locker lässt, denn sie ist nicht nur schlau, sondern auch hartnäckig.

  • Amy: „Ja, und was ist, wenn wir in der Gosse landen wegen deinem Fehler? Nix zu futtern, nix warm….bääääh dreckig und kalt….oh nein…wir werden steeeeerben …“ (denn das ist die größte Befürchtung von Amy, dass sie ausgegrenzt wird. Denn früher, also so vor ca. 300.000 Jahren (die Forschung hat erwiesen, dass wir doch älter sind, als 200.000 Jahre;) bedeutete Ausgrenzung den sicheren Tod. Und vor dem Tod da fürchtet sie sich mehr als vor allem anderen auf der Welt. Deshalb macht sie auch immer so ein Terz wegen jeder Kleinigkeit. Doch ich nehm sie durchaus ernst und sage ihr…

  • Ich: „Aber Amy, wir haben doch noch Freunde… und niemand grenzt uns aus. Ich darf Fehler machen und wichtig ist nur, dass ich dazu steh, ok? Und Du weißt doch was man über Fehler sagt?

  • Amy: “Ne, was?”

  • Ich: “Na bilde mal mit den gleichen Buchstaben aus dem Wort FEHLER ein anderes Wort, das Du kennst.”

  • Amy: “Hmmmm….hmmm …!” (Sie denkt. Und denkt! In der Zwischenzeit hast Du keinen Stress, denn Amy ist beschäftigt und dir gehts richtig gut. Also Ablenkung ist auch immer ein ganz wertvoller…) “….aaaah HELFER!”

  • Ich: “Jaaaa Amy, Du bist die Beste…. !” (Komplimente machen und loben, loben und es ernst meinen…) “Ach, guck…er hat grade ne Nachricht geschrieben und den Termin bestätigt….”

Warum lächeln so wichtig ist!

Und dann lächle ich und lächle was das Zeug hält. Mindestens 1 Minute oder auch nur 60 Sekunden, aber ich lächle und lächle.

Denn das ist für Amy das Signal: „Ok, die Trulla lächelt, dann muss ja alles roger sein.“

Denn wer lächelt, der aktiviert soviel Muskeln in seinem Gesicht, die wiederum mit der Hormonzentrale rückgekoppelt sind, dass der Stress runterfährt.

Deshalb ist lächeln auch wichtig, aber eben erst, nachdem wir unsere Ängste, den Ärger, die Sorge oder das Gefühl im allgemeinen respektiert und beachtet haben. Denn es ist ja nicht umsonst da.

Eine Emotion soll uns ja zu einer Handlung bewegen.

Schließlich stammt das Wort Emotion vom lat. Wort emovere, was soviel wie herausbewegen oder emporwühlen bedeutet. Es steckt daher auch im Wort Lokomotive;) Also wenn ein Gefühl kommt, dann bedeutet das, dass wir innehalten und kurz lauschen müssen. Daher ist Achtsamkeit auch so wichtig, da wir dadurch lernen, uns selbst gut zu fühlen. Oder wie eine Psychologin, deren Namen ich vergessen habe, das ausdrückte:

„Wir werden dann krank, wenn wir uns nicht gut fühlen.“

Ein herrliche Doppeldeutigkeit, oder?

Achja…und was war mit Amy?

Nachdem sie mich lächeln „gesehen“ hat, meinte sie nur:

  • Alles klar, dann leg ich mich wieder hin.;)

Amy ist einfach toll und obwohl sie so gerne Dramen inszeniert, liebe ich sie!

Sie ist eben eine echte „Queen of Drama“.

So jetzt wünsche ich Dir einen entspannteren Umgang mit Deiner Angst und viele tolle Gespräche mit Amy. Bis dann!

Wie Du Dich so richtig gut achtsam ärgern kannst

Wie Du Dich so richtig gut achtsam ärgern kannst

Du kennst doch sicherlich Achtsamkeit? Ab was ist das eigentlich genau? Und wie können wir das ganz konkret im Alltag nutzen?… 

Achtsamkeit ist,…:

  • sich den gegenwärtigen Moment bewusst zu machen, ohne irgendetwas wegzulassen (der Ärger ist dooooof!)  oder hinzuzufügen (so sollte es es eher sein…)

Achtsamkeit bedeutet, auf eine bestimmte Art und Weise aufmerksam zu sein, ohne zu urteilen = UR-Teil oder zu werten (“Ich bin doch zu blöd – das schaffe ich eh nicht!” oder “Ach, bin ich toll, wie ich das wieder hinkriege mit dieser Achtsamkeit, …na das soll mir erst mal einer nachmachen…!”)
Bei Achtsamkeit kommt es auf 3 Dinge an: 

  1. auf die Absicht
  2. auf den gegenwärtigen Moment
  3. auf die Fähigkeit, ALLES so zu lassen, ohne zu werten, zu analysieren oder zu urteilen.

Uff. Das ist ja manchmal ganz schön schwierig. Da wallt doch grade so schön der Ärger in mir hoch und das fühlt sich doch so gar nicht angenehm an und jetzt soll ich das auch noch so lassen? Neeee.

 

Aber gerade darin besteht ja die Kunst oder der Witz. Denn wenn wir z. B. den Ärger einfach so lassen, hinschauen, hinspüren…dann verpufft der Ärger wieder. Garantiert! Denn eine Emotion bleibt nur für ca. 5-10 SEKUNDEN im Gehirn vorhanden und dann flaut sie dank der Hormone wieder ab. Es sei denn, wir gießen permanent durch erneute Gedanken Öl ins “Ärger-Feuer”. Dann erscheint es uns, als würden wir uns DAUERHAFT ärgern. Aber da stimmt gar nicht. Das machen wir hübsch selber.

Vor ein paar Tagen habe ich einen sehr schönen Spruch in einem Hörbuch der INQA über Stress (hier kannst Du Dir das geniale Hörbuch aus meiner Dropbox gratis und völlig legal, da vom Anbieter kostenfrei, herunterladen) entdeckt. Eine Psychologin sagte dort:

“Du wirst dann krank, wenn Du Dich nicht GUT fühlst!”

Super, diese Doppeldeutigkeit. (Einen lieben Gruß an dieser Stelle an meinen Freund Manfred. Du wirst Dich über den Satz bestimmt freuen…;)

 

Die 3 Eckpfeiler der Achtsamkeit

Doch weiter im Text. Was die 3 Eckpfeiler der Achtsamkeit im einzelnen bedeuten, habe ich Dir hier mal aufgelistet:

 

1. mit Absicht

  • Unsere Aufmerksamkeit wird im Alltag meist automatisch vom Außen gelenkt.

  • Sie geht dorthin, wo es gerade laut, auffällig, interessant, Lust versprechend oder vielleicht bedrohlich ist.

  • Um weniger auffällige Dinge, wie z. B. den Atem, Körperempfindungen, emotionale Aspekte wahrzunehmen, müssen wir die Aufmerksamkeit bewusst, also mit Absicht dorthin lenken. Solche Dinge sind eher leise, sodass die Aufmerksamkeit von selber kaum je dorthin geht.

2. im gegenwärtigen Moment

  • Etwas ganz im gegenwärtigen Moment – im Hier und Jetzt zu sehen.

  • Das Gefühl z. B. im Körper wahrzunehmen, ohne dabei in die Vergangenheit oder Zukunft abzudriften. Und falls dies unwillkürlich doch passiert – und das wird es – dies zu bemerken.

  • Die „Verkörperte Präsenz“ ist im Achtsamkeitstraining sehr wichtig, denn wenn wir im Körper etwas wahrnehmen, sind wir automatisch in der Gegenwart.

  • Wir können kein Kratzen oder Jucken von Gestern oder Morgen spüren, höchstens uns daran erinnern oder uns vorstellen, aber empfinden können wir es nur JETZT.

3. ohne zu werten, zu analysieren oder zu urteilen

  • Im Alltag beurteilt der Geist sofort alles als angenehm, unangenehm oder neutral.

  • Wir wollen negative Dinge sofort weghaben oder angenehme Dinge behalten, intensivieren oder verlängern oder wir sind frustriert, wenn diese angenehmen Zustände vorbeigehen.

  • Neutrale Dinge übersehen wir meist, da sie zu wenig interessant sind. Ohne Aufmerksamkeit kann kein Lernen stattfinden.

  • Wenn wir uns von Unangenehmen abwenden z. B. in Ärger-Situationen, haben wir kaum eine Chance etwas daraus zu lernen und unseren Umgang damit zu verändern.  

Achtsamkeit ist also die Fähigkeit, eine klare,
nicht wertende Aufmerksamkeit all jenem zuzuwenden,
was im gegenwärtigen Augenblick geschieht.

Also auch im Ärger den Ärger fühlen und dann merken, wie er sich langsam auflöst.

Nun wünsche Dir eine herrlich achtsame Woche!

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