Im Radio auf NDR 1 hört man an diesem Wochenende bis heute Abend 20 Uhr ein echtes Potpourri aus so unterschiedlichen Genres und Zeiten, das ich ganz begeistert bin. Da trällern die FANTAS neben Marianne Rosenberg oder Sarah Connor neben Udo Jürgens. Rufus Wainwright neben Hildegard Knef. Oper neben HipHop. Geniale Mischung!

Rudolf Schock “schockt”

Gestern Nachmittag fuhr ich gerade von Lingen nach Hause. Der erste Teil des Entspannungstrainers im Bereich Stressbewältigung lag hinter mir und im Radio dudelte NDR 2. Als ich kurz vor einer Ampel halten musste, hörte ich genauer hin und dachte so bei mir: “Ach, immer das Gleiche! Schade…” und so wechselte ich den Sender und landete bei NDR 1. Nun muss ich dazu sagen, dass ich eine treue Radio-Hörerin bin und NDR2 mir von den Moderatoren am besten gefällt. Doch die Musik könnte manchmal etwas abwechslungsreicher sein. Nunja.

NDR 1 galt ja viele Jahre und vielleicht heute immer noch als der “Hausfrauen-Sender” mit einem Mix aus Schlager und Pop. Doch ich höre immer mal wieder gern rein, da Du dort echt Abwechslung auf die Ohren bekommst und der Schlager sich in Grenzen hält. Wobei: Auch der hat sich ja in der Zwischenzeit geändert und ist für meine Ohren echt hörbar geworden. Wie dem auch sei…ich hör’ also in NDR 1 rein. Und es wird gerade Rudolf Schock mit dem Wolgalied angekündigt. “Naja!” denke ich “…is ja sonst nich’ so meins, aber mal reinhören!” Ich bleib also dran und HÖRE wirklich dem Text zu, den er da mit Leidenschaft und Inbrunst singt und … mir schießen die Tränen in die Augen. Ich bin so ergriffen (zum Glück steh ich immer noch an der Ampel). Soooo viel Gefühl, so viel Touch… ich tauche ganz in das Stück ein. Hammer! Wer hätte das gedacht…ich nicht! Falls Du das Lied nicht kennen solltest, dann klick hier! Ich empfehle Dir die Augen zuzumachen,…dann kannst Du die Musik besser erfassen bzw. erfühlen.

Musik macht was mit uns und wir können sie nutzen

Und uns immer mal wieder überraschen lassen. Mal was Neues ausprobieren. Alte Pfade verlassen. Über den Tellerrand oder den eigenen Musikgeschmack hinausschauen. Wir können durch Musik in Erinnerungen abtauchen oder mit Situationen besser klarkommen. Wir können durch Musik unsere Gefühle ausdrücken oder uns mit Musik entspannen. Musik verbindet. Musik bewegt. Jeder, der schon einmal selbst Musik gemacht hat, ob im Orchester oder im Chor, ob als Solosängerin oder unter der Dusche weiß um die heilenden Kräfte der Musik.

Und nun meine Frage an Dich:

Welches Musikstück löst bei Dir angenehme Erinnerungen an vergangene Zeiten aus oder welche Musik würdest Du als die Musik Deines Lebens bezeichnen, weil sie Dich geprägt hat oder Du damit etwas verbindest?

Bei mir ist das CHILDREN (hier in einer etwas längeren Version) von Robert Miles und Music was my first love von John Miles. Dieses Stück lief damals in den 90ern in einer Kneipe, in der ich mit meinem ersten Freund Frank saß und wir unseren Jahrestag feierten (ja, so alt ist das Lied schon;) Und auch später in Freiburg tauchten beide Lieder immer wieder auf, als ich meine Zeit bei der Polizei hatte.

Also: Was ist die Musik Deines Lebens?

Schreib’ mir gerne in die Kommentare!

Hab’ eine tolle musikalische Zeit mit vielen tollen und vor allem neuen oder alten Songs. Lass’ Dich inspirieren.

Alles Liebe.

 

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Pin It on Pinterest