Karma – was ist das eigentlich?

Karma – was ist das eigentlich?

Frau mit Hut und Hand vor Sonnenaufgang

Du hast sicherlich schon öfters von „Karma“ gehört. Es wird mittlerweile sogar in der Werbung, als sog. „Karma-Marketing“ benutzt. Aber was verbirgt sich eigentlich hinter diesem Begriff?

Woher stammt der Begriff „Karma“?

Das Wort „Karma“ entstammt der altindischen Sprache des Sanskrit und bedeutet dort soviel wie „Wirken“ oder „Tat“.

Laut vielen fernöstlichen Philosophien wirkt alles, was Du jemals in Deinem Leben gedacht, getan oder gefühlt hast, auf Dich zurück.

Es ist das Gesetz von Ursache und Wirkung.

Karma bedeutet aber nicht irgendeine Form von Bestrafung, sondern ist eher als eine gerechte Gesetzmäßigkeit zu verstehen. Ein logische Schlussfolgerung sozusagen.

Es geht im Leben immer um Lernen, Wachsen und mehr Mitgefühl und Liebe für sich und andere zu entwickeln.

Das erfahren wir auch aus den Informationen von Menschen, die schon einmal eine sog. Nahtoderfahrung hatten. Vielen von ihnen berichten, dass sie sich ihr eigenes Leben einmal anschauen mussten bzw. sollten.

Sie schlüpften dabei sogar in die Rolle des Gegenübers, und erlebten und fühlten, wie ihre Aussagen oder Taten beim anderen angekommen waren, also wie dieser sich dabei gefühlt hatte. Besser kann man nicht lernen!

Du kennst das auch aus dem Sprichwort: „Wie Du in den Wald reinrufst, so schallt es zurück.“ oder „Was Du nicht willst, dass man Dir tu‘, das füg auch keinem anderen zu!“

 

 

Karma verstehen

Zugegeben: Das Prinzip des Karma zu verstehen und für sich zu nutzen, ist nicht ganz leicht.

Im Buddhismus zum Beispiel kann Karma vieles zugleich sein.

Der Dalai Lama sagt in seinem Buch „Der Weg zum Glück“:

„Manche Menschen missverstehen das Konzept vom Karma. Sie interpretieren die Lehre so, als sei alles vorherbestimmt, als gäbe es nichts, was der Einzelne daran ändern könnte. Der Ausdruck Karma oder Handlung steht für eine aktive Kraft; es bedeutet, dass zukünftige Geschehnisse in unseren eigenen Händen liegen.“

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Karma entfaltet sich schon in diesem Leben

Es geht also nicht nur um „das nächste Leben“, sondern Dein Karma kann sich eben auch schon in diesem Leben entfalten.

Was Du für andere Menschen tust oder eben nicht tust, hat Auswirkungen – sozial, politisch, rechtlich, menschlich und eben karmisch.
In der Bibel heißt es ja auch: Wir ernten, was wir säen! Wenn Du Apfelkerne säst, kannst Du nicht erwarten, dass da ein Birnbaum draus wird.

Karma soll Dir helfen zu wachsen. Karma soll nützen, nicht schaden.
Karma ist weder gut noch schlecht. Karma ist einfach.

 

Alles eine Frage der Absicht

Im Karma geht es immer um die dahinterliegende Absicht, also wie Deine Motive aussahen. Aus welchem Grund Du was getan, gedacht oder gefühlt hast.
Hier ein Beispiel:
Ein Mann hat ein scharfes Messer in der Hand. Er schneidet einen anderen Menschen damit, der daran verstirbt.

Was denkst Du nun darüber?
Ist das furchtbar? Unfassbar? Muss der Mann durch ein Gericht verurteilt werden?
Hmm! Jetzt kommt es auf den Kontext an: Der Mann ist ein Chirurg, der eine Operation an einem Menschen mittels eines Skalpells durchführt. Leider verstirbt der Mensch während der Operation.
Hat der Chirurg nun „schlechtes “ Karma angesammelt? Nein! Er hatte die Absicht zu helfen, nicht zu schaden. Dass es letzten Endes doch missglückt, lag nicht in seiner Hand.

 

Die Macht Der Eigenverantwortung

Karma hängt eng mit dem Wert bzw. dem Bedürfnis nach Eigenverantwortung zusammen. 

Denn wer Verantwortung für sein Denken und Handeln übernehmen kann, ist frei.

Freiheit bedeutet hier, im Wissen zu leben, dass Du Dein Denken und Fühlen selbst bestimmst:

  • dass Du selbst dafür verantwortlich bist, was Du denkst oder fühlst und

  • dass Du die Erkenntnis in Dir trägst, dass nicht die anderen oder die Umstände für Dein Denken und Fühlen verantwortlich gemacht werden können, sondern nur Du selbst.

Eigenverantwortung heißt nicht „Was kann ich dafür?“, sondern „Was kann ich dafür tun?“.

Wir haben einen freien Willen und können uns bewusst entscheiden, was wir denken oder fühlen wollen. Auch wenn die Umstände noch so schrecklich sind, steht es mir frei, mich schrecklich zu fühlen oder mit einigem Abstand die Situation anders zu bewerten.

Wenn einem bewusst ist, dass Gefühle nur auf Bewertungen beruhen und oftmals Vergleiche mit den Erfahrungen aus der Vergangenheit darstellen, dann kann man sich als frei erleben.

Ein Leben in Eigenverantwortung führt also zwangsläufig zu einem Leben gedanklicher und emotionaler Freiheit. Und zu „besserem“ Karma.

Oder anders ausgedrückt: Zu weniger Stress in Deinem Leben;)

Ich wünsche Dir eine herrliche Woche voll inspirierender Eigenverantwortung.

Wie Du Wartezeiten für Dich nutzen kannst!

Wie Du Wartezeiten für Dich nutzen kannst!

Letzten Sonntag musste ich mal wieder warten … auf den Eiswagen! Der Eiswagen fährt an warmen Tagen mit Gebimmel und in jedem Jahr mit der gleichen Melodie durch unsere Siedlung. Ich erwische ihn zumeist erst auf seiner Rückfahrt und bis dahin heißt es warten. Genauso wie auf dem Bild. Nur ist da bei mir keine Wand, dafür aber eine Lorbeer-Hecke. Und da machte ich eine interessante Entdeckung …

 

Das dauert …!

„Maaaaaan, das dauert! Ich will jetzt ein Eiiiiissss! … Naja, ich kann ja froh sein, dass er überhaupt wieder hier lang fährt. Letztes Jahr kam er ja gar nicht vorbei … trotzdem. Was macht denn der so laaaaange??? Ach guck‘ mal … was ist das denn?“

Ich schau mir also die sich vor mir befindende Lorbeer-Hecke etwas genauer an, um die Wartezeit zu überbrücken.

Schließlich will ich ja nicht wie ein kleines Kind quengelnd am Straßenrand stehn.  Ich bin ja schon groß! ?

Also betrachte ich die Hecke bzw. deren „Gäste“ etwas genauer.

„Mensch! Da sind ja hunderte von Bienen! Die sind aber alle busy! Was für eine Pracht!“

Ein einziges Summ-Konzert, ein Gebrumme und Gewusel dröhnt an meine Ohren und erfreut meine Äuglein. Da wäre mir doch glatt diese ganze Schönheit entgangen.

Das hab‘ ich so noch gar nie nicht wahrgenommen?!

 

Wartezeiten überbrücken

Wir alle müssen hin und wieder Wartezeiten überbrücken.

Wir warten auf den Bus oder den Zug.

Wir warten auf eine Lieferung oder wir warten auf den Sommer.

Wir warten auf das Ergebnis eines Tests oder auf den Befund des Arztes.

Wir warten an der Kasse oder an der Tankstelle. Wir warten und warten und warten. 

Und weißt Du was ich bis vor Kurzem auch noch nicht wusste? 

Wir verbringen doch tatsächlich durchschnittlich 374 Tage unseres Lebens mit Warten!!!

Na, wenn das mal kein Grund ist, diese Zeit angenehmer zu gestalten. Ich überlege gerade, wie die das wohl errechnet haben???

Also üben wir uns im Warten … und fangen gleich mal an. Hast Du Lust auf eine Übung? Dann los! Und warte wirklich bis zum Schluss … Überraschung ?
(Ich hatte mal in einem Seminar die Teilnehmer gaaanze 5 Minuten bewusst warten lassen mit diesem Video. Das war ein Einstieg der anderen Art;))

—–

Dank an Creative Commons:https://creativecommons.org und Startgrid: https://www.youtube.com/watch?v=UIrLyE7iz50&t=5s 

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Was passiert eigentlich mit uns während des Wartens?

Das hängt vom Grund unseres Wartens ab.

  1. Es gibt das „Vorfreude-Warten“, wenn wir voller Spannung oder Freude auf etwas Schönes oder Leckeres warten.

  2. Es gibt das „Bange-Warten“: Wenn das Warten zu Ende ist, ändert sich unser Leben.

  3. Es gibt das „Zeit-tot-schlagen-Warten“: Wenn wir momentan nichts mit uns anzufangen wissen, egal ob wir uns beim Arzt, auf dem Bahnsteig oder zu Hause auf dem  Sofa befinden und bis zum nächsten Highlight des Tages diese Zeit mit eher belanglosen Tätigkeiten, wie  z. B. „Daddeln“ auf dem Handy verbringen.

Manche Wartezeiten sind eine Art „Zwischenzustand“ zwischen Hoffen und Bangen. 

Wartezeiten empfinden die meisten als eher unangenehm.

Es sei denn, wir haben gelernt, Wartezeiten kraftvoll für uns zu nutzen.

Wenn wir nicht warten können bedeutet das immer, dass wir lieber dort – in der Zukunft – wären und der Zustand jetzt – in der Gegenwart – irgendwie unbefriedigend ist. Wir wollen vor dem Hier und Jetzt fliehen. Wir halten es nicht aus. Werden ungeduldig oder reagieren gereizt.

Eckart Tolle sagt hierzu: „Der Mensch lebt unbewusst so, als ob der jetzige Moment ein Hindernis sei! Er möchte innerlich Hinwegstreben vom jetzigen Moment in der Hoffnung, dass der nächste Moment besser sei!“

Tja, manchmal keine leichte Aufgabe.
Manche Menschen haben allerdings gelernt, zu warten und es ist sehr wichtig, dass wir diese Überbrückungszeiten nicht als vertane Zeit, sondern als Chancen nutzen.

Denk an die 374 Tage!!!

 

Was also tun?

1. Gute Gedanken denken, z. B.

  • „Auch das geht vorüber!“

  • „Mal schaun, was es jetzt hier alles zu entdecken gibt!“

  • „Ach ein Mensch. Mit dem kann ich mich ja mal unterhalten!“

  • „Ärgert mich das in 5 Jahren auch noch?“

2. Humor nutzen
3. Achtsamkeitstraining machen z. B. den Atem betrachten
4. Oder sich einfach ablenken ?, mit Dingen, die Freude bereiten.

Oder sich mal dieses Video anschauen: Hättest Du warten können? Klick‘ hier!
So wünsche ich Dir erstmal eine wunderschöne Woche und viele tolle Erkenntnisse beim Warten.

Wie Du Dich so richtig gut achtsam ärgern kannst

Wie Du Dich so richtig gut achtsam ärgern kannst

Du kennst doch sicherlich Achtsamkeit? Ab was ist das eigentlich genau? Und wie können wir das ganz konkret im Alltag nutzen?… 

Achtsamkeit ist,…:

  • sich den gegenwärtigen Moment bewusst zu machen, ohne irgendetwas wegzulassen (der Ärger ist dooooof!)  oder hinzuzufügen (so sollte es es eher sein…)

Achtsamkeit bedeutet, auf eine bestimmte Art und Weise aufmerksam zu sein, ohne zu urteilen = UR-Teil oder zu werten („Ich bin doch zu blöd – das schaffe ich eh nicht!“ oder „Ach, bin ich toll, wie ich das wieder hinkriege mit dieser Achtsamkeit, …na das soll mir erst mal einer nachmachen…!“)
Bei Achtsamkeit kommt es auf 3 Dinge an: 

  1. auf die Absicht
  2. auf den gegenwärtigen Moment
  3. auf die Fähigkeit, ALLES so zu lassen, ohne zu werten, zu analysieren oder zu urteilen.

Uff. Das ist ja manchmal ganz schön schwierig. Da wallt doch grade so schön der Ärger in mir hoch und das fühlt sich doch so gar nicht angenehm an und jetzt soll ich das auch noch so lassen? Neeee.

 

Aber gerade darin besteht ja die Kunst oder der Witz. Denn wenn wir z. B. den Ärger einfach so lassen, hinschauen, hinspüren…dann verpufft der Ärger wieder. Garantiert! Denn eine Emotion bleibt nur für ca. 5-10 SEKUNDEN im Gehirn vorhanden und dann flaut sie dank der Hormone wieder ab. Es sei denn, wir gießen permanent durch erneute Gedanken Öl ins „Ärger-Feuer“. Dann erscheint es uns, als würden wir uns DAUERHAFT ärgern. Aber da stimmt gar nicht. Das machen wir hübsch selber.

Vor ein paar Tagen habe ich einen sehr schönen Spruch in einem Hörbuch der INQA über Stress (hier kannst Du Dir das geniale Hörbuch aus meiner Dropbox gratis und völlig legal, da vom Anbieter kostenfrei, herunterladen) entdeckt. Eine Psychologin sagte dort:

„Du wirst dann krank, wenn Du Dich nicht GUT fühlst!“

Super, diese Doppeldeutigkeit. (Einen lieben Gruß an dieser Stelle an meinen Freund Manfred. Du wirst Dich über den Satz bestimmt freuen…;)

 

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Die 3 Eckpfeiler der Achtsamkeit

Doch weiter im Text. Was die 3 Eckpfeiler der Achtsamkeit im einzelnen bedeuten, habe ich Dir hier mal aufgelistet:

 

1. mit Absicht

  • Unsere Aufmerksamkeit wird im Alltag meist automatisch vom Außen gelenkt.

  • Sie geht dorthin, wo es gerade laut, auffällig, interessant, Lust versprechend oder vielleicht bedrohlich ist.

  • Um weniger auffällige Dinge, wie z. B. den Atem, Körperempfindungen, emotionale Aspekte wahrzunehmen, müssen wir die Aufmerksamkeit bewusst, also mit Absicht dorthin lenken. Solche Dinge sind eher leise, sodass die Aufmerksamkeit von selber kaum je dorthin geht.

2. im gegenwärtigen Moment

  • Etwas ganz im gegenwärtigen Moment – im Hier und Jetzt zu sehen.

  • Das Gefühl z. B. im Körper wahrzunehmen, ohne dabei in die Vergangenheit oder Zukunft abzudriften. Und falls dies unwillkürlich doch passiert – und das wird es – dies zu bemerken.

  • Die „Verkörperte Präsenz“ ist im Achtsamkeitstraining sehr wichtig, denn wenn wir im Körper etwas wahrnehmen, sind wir automatisch in der Gegenwart.

  • Wir können kein Kratzen oder Jucken von Gestern oder Morgen spüren, höchstens uns daran erinnern oder uns vorstellen, aber empfinden können wir es nur JETZT.

3. ohne zu werten, zu analysieren oder zu urteilen

  • Im Alltag beurteilt der Geist sofort alles als angenehm, unangenehm oder neutral.

  • Wir wollen negative Dinge sofort weghaben oder angenehme Dinge behalten, intensivieren oder verlängern oder wir sind frustriert, wenn diese angenehmen Zustände vorbeigehen.

  • Neutrale Dinge übersehen wir meist, da sie zu wenig interessant sind. Ohne Aufmerksamkeit kann kein Lernen stattfinden.

  • Wenn wir uns von Unangenehmen abwenden z. B. in Ärger-Situationen, haben wir kaum eine Chance etwas daraus zu lernen und unseren Umgang damit zu verändern.  

Achtsamkeit ist also die Fähigkeit, eine klare,
nicht wertende Aufmerksamkeit all jenem zuzuwenden,
was im gegenwärtigen Augenblick geschieht.

Also auch im Ärger den Ärger fühlen und dann merken, wie er sich langsam auflöst.

Nun wünsche Dir eine herrlich achtsame Woche!

Ich freue mich über einen Kommentar von Dir. Was hältst Du denn von Achtsamkeit oder wobei hilft sie Dir?

Warum es so wichtig ist, sie selbst nicht zu verurteilen!

Warum es so wichtig ist, sie selbst nicht zu verurteilen!

Sie haben überlebt! Alle!

Du fragst Dich jetzt bestimmt, wen ich meine und wer denn überlebt hat? 

Na, meine Goldfische …draußen;) Von der Tiefkühlzone zum Freischwimmer.

Alle sind quicklebendig. Mann oh Mann, war ich erleichtert. 

Aber wie des öfteren geht es hier bei Relaxte Impulse (Du kannst den Newsletter übrigens hier abonnieren) ja nicht wirklich „nur“ um Goldfische, sondern wie wir unseren Alltang nutzen können, um zu lernen und zu wachsen. Und da bietet der Alltag doch so allerhand.

Bevor ich Dir aber die ganze Geschichte zu meinen goldenen Mitbewohnern und dessen wahre Bedeutung schreibe, zunächst ein kleiner Rückblick:…

Rückblick

Im letzten Newsletter hatte ich Dir ja von meinem Alptraum berichtet und welche Auswirkungen das für mich hatte. Seit letzter Woche hat sich viel bewegt und das liegt nicht nur daran, dass noch niiiiee so viele den Newsletter geöffnet hatten, sondern dass ich selten so viele spannende Reaktionen auf einen Newsletter erhalten habe. Dafür danke ich EUCH sehr! DANKE!

Manche erzählten mir, dass sie selbst begannen, über ihre Träume nachzudenken oder dass sie vermehrt nach HINWEISEN Ausschau hielten, die ihnen ihr Leben, der Körper oder andere auf dem Silbertablett servierten. Viele achteten mehr auf sich! Das ist doch toll!

Und wie ging meine Alptraum-Erkenntnis-Reise weiter?

Nunja. In der nächsten Nacht zeigte mir mein Unterbewusstsein, dass ich auf der richtigen „Spur“ war, denn ich verlor alle meine Zahnfüllungen;) Natürlich nur im Traum. Ha, besser hätte es mein Leben gar nicht ausdrücken können. Denn Zahnfüllungen schützen den Zahn. Wenn wir sie verlieren, geht der Schutz verloren. Das bedeutet: Wenn wir uns nicht an das erinnern, was wirklich wichtig und wesentlich im Leben ist, an das, was uns mentale und emotionale Kraft und Stärke gibt, dann vergeuden wir unser Potenzial. Dann werden wir zu Getriebenen und verlieren den Halt. Seitdem gehe ich wieder JEDEN Morgen ZUERST in mich, fokussiere mich und widme mich erst dann den anderen Dingen.

Und es ist gaaanz wichtig, dass Du das verstehst.

Die Dinge sind niiie so, wie sie im ersten Moment zu sein scheinen. Es geht nie um Drama, auch wenn manche Dinge oder Erlebnisse oder Träume dramatisch zu sein scheinen. Es geht auch nicht um Strafe oder Schuld. Es geht darum, dass Du aufwachst und verstehst. Dir was klar wird und Du was ändern willst. Du wachgerüttelt wirst. Folgst Du den „Hinweisen“, dann ist wieder alles tutti. Und das geht dann oft ganz fix.

Also: Bewusst werden, keine Ängste kultivieren, sich selbst vergeben, achtsam die Dinge ändern.

Und sofort ändert sich alles! Eigentlich ganz einfach!

Denn in den darauffolgenden Tagen (bekennende Mittagsschläferin) und Nächten bekam ich echt nice Träume;)

Du bekommst Geschenke

Und manchmal passiert es, dass Du, vielleicht aufgrund Deiner Bemühungen oder damit Du bei der „Stange“ bleibst, eine Art Bonus oder ein Geschenk erhältst. Und so sind wir wieder bei den Goldfischen gelandet.

Zur Erklärung: Meine Goldfische schwimmen normalerweise bei mir im Teich. Doch der hat ein Loch. Also die Folie. Um meine Goldies vor der drohenden Winterkälte zu schützen, mussten alle Fische umziehen und zwar in einen großen Bottich. Soweit so gut. Doch dann kamen die Gefriertemperaturen. Ich kontrollierte (fast) jeden Tag, wieviel Platz sie noch zum Schwimmen hatten. Aber einmal hatte ich es vergessen… Bei Minus 6 Grad. Das war nun nicht zu ändern und ich hoffte und baute auf die sinkenden Temperaturen in den nächsten Tagen und…den Regen.

Am Samstagmorgen wachte ich um 5 Uhr auf. Ich hörte den Regen und mein erster Gedanke war: „Haben die Fischleins überlebt? Wenn nicht, bin ich dafür verantwortlich!“ Also raus in den Garten, Taschenlampe in den Bottich reingeleuchtet und … nichts bewegte sich. Ich sah nur Eis und orangefarbene Umrisse! „Ooooh nein!“, dachte ich. Doch dann drückte ich aufs Eis und alles kam in Bewegung. Das Eis war nur noch ganz dünn und der Regen hatte alles aufgetaut. Die ganze Besatzung von 14 Fischen hatte überlebt!

Warum es wichtig ist, sich nicht zu verurteilen: 

  1. Grund: Jeder von uns erhält immer und immer wieder sog. „Guzzles“ (schwäbisch für Bonbons; sprich: Gutzle). Das sind kleine Geschenke, Nettigkeiten oder auch mal große Einfälle. Wie auch immer. Sie tun einfach gut! Und übrigens, meiner Erfahrung nach kann man echt drum bitten. Wenn mal wieder Dinge schief laufen oder ich unzufrieden bin, dann bitte ich um so ein „Guzzle“… und meistens noch am gleichen Tag erhalte ich postwendend mein Geschenk.

  2. Grund: Doch was hätte ich getan, wenn die Fischleins, aufgrund meines Versäumnisses alle tiefgefroren gewesen wären? Ich hätte es bedauert, gelitten, geweint und …. damit begonnen, mir meine eigene Unvollkommenheit zu verzeihen. Und dann hätte ich im nächsten Newsletter über Vergebung und Verantwortung und konsequentes Handeln geschrieben;). … wer weiß!

  3. Grund: Wir machen alle Fehler! Wir sind Menschen! Keine Maschinen! Wir brauchen uns für unsere Unvollkommenheit nicht zu verurteilen. In Wahrheit werden wir – egal was wir gemacht, getan, gesagt oder nicht gesagt haben, unendlich geliebt. Das bedeutet aber nicht, dass wir tun und lassen sollten, was wir wollen. Wir sind hier, um zu lernen und zu wachsen und es beim nächsten Mal besser zum machen. Schuld ist eine Illusion des Egos und einfach unwahr. Ver-ANTWORT-ung ist unsere Fähigkeit zu erkennen, wer wir in Wahrheit sind. Also let’s do it!

Lebe Dein Leben und gib‘ Dein Bestes. Den Rest lass‘ Dir schenken!

Und noch ein „Guzzle“ bekam ich diese Woche. Einen Einfall! Ich habe die „SelfCare-Helden“ ins Leben gerufen…

Doch darüber berichte ich Dir ein anderes Mal;)

Nun wünsche Dir eine wundervolle Woche! Und wenn Du magst, leite diesen Newsletter gerne an Deine Freunde oder Bekannte weiter. Sie können sich hier über diesen Link einfach eintragen.

Alles Liebe!

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Das JETZT kannst Du immer bewältigen

Das JETZT kannst Du immer bewältigen

zeitwellen-Blog

Deine Zeit für's Wesentliche!

Kennst Du Eckart Tolle? Er ist einer der einflussreichsten spirituellen Lehrer unserer Zeit und rangiert derzeit auf Platz 3 – gleich hinter dem Dalai Lama und dem Papst;)

Er hat 1997 einen Bestseller rausgebracht: JETZT – die Kraft der Gegenwart, die damals 1999 mein Leben eindeutig geprägt hat und es heute immer noch tut. Damals hab ich Vieles noch nicht so richtig „verstanden“, wobei das mit dem Verstand so eine Sache ist.

Tolle schreibt z. B.: …„Machst du dir Sorgen? Denkst du oft: „Was wäre, wenn…?” Dann bist du mit deinem Verstand identifiziert, der sich selbst in eine zukünftige Situation hineindenkt und Angst erzeugt. Es gibt keinen Weg, mit einer solchen Situation umzugehen, weil sie nicht existiert. Sie ist nur ein Hirngespinst. Diesen gesundheits- und lebensschädigenden Wahnsinn kannst du nur beenden, indem du den gegenwärtigen Moment anerkennst. Sei dir deiner Atmung bewusst. Fühle, wie die Luft in deinen Körper ein- und ausströmt. Fühle die Energie in dir….

So langsam schnaggelt es bei mir…

Ich habe so langsam das Gefühl, dass ich nach knapp 20 Jahren allmählich begreife und erkenne, welch‘ tiefe Wahrheit sich hinter diesen Worten verbirgt.

Im wirklichen Leben ist dieser Moment das Einzige, um das du dich kümmern musst, kümmern kannst – im Gegensatz zu den Einbildungen des Verstandes. Frage dich, welches „Problem“ du jetzt in diesem Moment hast, nicht nächstes Jahr, morgen oder in fünf Minuten. Was stimmt nicht in diesem Moment? Du kannst immer mit dem Jetzt zurechtkommen, doch nie mit der Zukunft – und das musst du auch nicht. Die Antwort, die Kraft, die richtige Handlung oder die Mittel werden da sein, wenn du sie brauchst, nicht früher und nicht später.
„Eines Tages werde ich es schaffen.“ Nimmt dieses Ziel so viel von deiner Aufmerksamkeit in Anspruch, dass der gegenwärtige Moment zu einem Mittel zum Zweck reduziert wird? Entzieht es deiner Tätigkeit die Freude? Wartest du darauf, mit dem Leben anzufangen? Wenn du solch ein Verstandesmuster entwickelst, dann wird die Gegenwart nie gut genug sein, egal was du erreichst oder was du bekommst. Die Zukunft wird immer besser erscheinen. Ein perfektes Rezept für permanente Unzufriedenheit und Unerfülltheit, meinst du nicht auch?“

Also gib niemals die Hoffnung auf

Manchmal geschieht Erkenntnis in nur einem Moment…so wie bei Tolle.
Manchmal dauert es eben etwas länger.;)

Wenn Du Dir sofort tiefere Wahrheiten um die Öhrchen und um Deinen Verstand hauen möchtest, dann empfehle ich Dir ein Video: „Freiheit von Gedanken“. Das kannst Du Dir hier anschauen.

Genieße die Schlichtheit des JETZT und ich freue mich, wenn Du diesen Artikel mit Deinen Freunden teilst.
Danke!

Alles Liebe!
Jeanette

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Hey! Ich bin Jeanette

Ich ermutige Menschen, sich Zeit für’s Wesentliche zu nehmen und die Angst vor dem Tod in Liebe zum Leben zu verwandeln.

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Es gibt nicht DIE Depression

Es gibt nicht DIE Depression

Wenn die Tage kürzer werden und es früher dunkel wird, kriechen bei einigen Menschen auch vermehrt “dunkle und trübe” Gedanken aus ihren Löchern. Die Stimmung wird unstet. Der Antrieb weniger. Die Freude verabschiedet sich. Was ist passiert?

Ich würde mich am liebsten einbuddeln …

Menschen, die von Natur aus einen Hang zu Schwermut und Niedergeschlagenheit haben, haben es von November – März nicht ganz so leicht.

Ihnen fehlt das Sonnenlicht. Sie ziehen sich mehr zurück. Wollen sich am liebsten einbuddeln.

Dabei müssen gerade diese Menschen jeden Tag raus und das Sonnenlicht förmlich aufsaugen, selbst wenn der Himmel bedeckt oder das Wetter trübe ist.

Aber das muss noch keine Depression sein! 

Bei einigen erhöht sich allerdings saisonal die Anfälligkeit für depressive Erkrankungen.

 

Doch was ist eigentlich eine Depression?

Depression kommt vom lateinischen Wort deprimere und bedeutet niederdrücken.

Doch es gibt nicht DIE Depression, sondern eher Formen und Schweregrade.

Ganz allgemein kann man aber folgendes sagen:
Depression ist eine ernste psychische Krankheit, die das Denken, Fühlen und Handeln der Betroffenen beeinflusst und erhebliches Leiden verursacht.

Menschen, die an einer Depression erkrankt sind, können sich selten allein von ihrer gedrückten Stimmung, Antriebslosigkeit und ihren negativen Gedanken befreien.

Aber es gibt gute und effektive Möglichkeiten der medikamentösen und psychotherapeutischen Behandlung.

 

Folgende Symptome können auftreten:

 

  1. Gedrückte Stimmung

  2. Interessen- oder Freudlosigkeit

  3. Antriebsmangel bzw. erhöhte Ermüdbarkeit

  4. Das Treffen von Entscheidungen fällt schwer

  5. Verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit

  6. Vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen

  7. Gefühle von Schuld und Wertlosigkeit

  8. Negative und pessimistische Zukunftsperspektiven

  9. Suizidgedanken/-handlungen

  10. Schlafstörungen

  11. Verminderter Appetit

  12. Abnahme der Libido

Hier geht’s zum Selbsttest der Depressionshilfe.

Sonderform Dysthymia

Und eine Sonderform der Depression ist die sog. “Dysthymia”.

Die depressiven Symptome dauern mehrere Jahre lang an. Sie schränken das Leben der Betroffenen erheblich ein und verursachen großes Leid. Doch sind die Symptome weit weniger stark ausgeprägt bzw. abgeschwächt. 

Und das einzige Video auf deutsch zur Dysthymia habe ich hier gefunden.

Hier wird sehr gut erklärt, was das Fatale und auch “Gemeine” an der Dysthymia ist. 

Daher gehen diese Menschen seltener zum Arzt und landen noch weniger beim Psychotherapeuten.

Diese Menschen denken eher: 

“Ich muss mich nur noch doller anstrengen… ich bin zu faul, deshalb geht es mir so schlecht…ich bin halt so…wenn ich nur mehr… dann würde es mir besser gehen…ich bin einfach zu doof, selber schuld, schlecht etc…”

Mehr Informationen zur Dysthymia findest Du hier!

Manchmal will uns eine Depression auch Gelegenheit zum Innehalten geben.

Und vielleicht will sie Dir auch nur klar machen:

“Hey, Du hast an irgendeiner Stelle Deine Wut übersprungen!”.

Manchmal kündigt die Depression auch eine umwälzende Transformation an – eine Art Häutung.

Manchmal…

Du siehst, es gibt so viele Arten und Facetten der Depression.

Doch einen gemeinsamen Nenner haben alle: emotionales und mentales Leid

Falls Du jemanden kennst, auf den das Gesagte zutreffen könnte, ermutige ihn oder sie, sich Hilfe und Unterstützung zu suchen.

Sprich’ es an!

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